Golden Globes Clooney erlebt sein blaues Wunder

  • Publiziert: 18.01.2010, Aktualisiert: 19.01.2012

LOS ANGELES – Der Erfolg vom Kassenschlager «Avatar» geht weiter. Jetzt bekommt der 3D-Streifen den Hauptpreis an der Golden-Globes-Verleihung. Favorit «Up in the Air» ging fast leer aus.

An der diesjährigen Verleihung der Golden Globes stieg «Up in the Air» mit George Clooney gleich mit sechs Nominierungen ins Rennen. Doch der Film blieb in der Luft hängen. Es reichte am Schluss nur fürs beste Drehbuch.

Denn das Spezialeffekte-Spektakel «Avatar» gewann letzte Nacht bei den Golden Globes den Hauptpreis als bestes Filmdrama. James Cameron holte bei der Trophäen-Verleihung in der Nacht auf heute in Hollywood auch den Preis als bester Regisseur.

Meryl Streep in der Rolle von Starköchin Julia Child in der Komödie «Julie & Julia» konnte sich über ihre siebte Globe-Trophäe freuen. Robert Downey Jr. wurde als «Sherlock Holmes» zum besten Komödiendarsteller gekürt.

Die Komödiantin MoNique wurde bei der 67. Verleihung der begehrten Filmtrophäen im Beverly Hilton Hotel mit dem Preis für die beste weibliche Nebendarstellung belohnt. Star-Regisseur Martin Scorsese erhielt einen Sonderpreis für sein Lebenswerk.

Golden-Globe-Trophäen auch für Deutschland und Österreich: «Das weisse Band» von Regisseur Michael Haneke ist in Hollywood zum besten fremdsprachigen Film gekürt worden.

Der österreichische Schauspieler Christoph Waltz holte den Golden Globe als bester Nebendarsteller. Der 53-Jährige erhielt die Ehrung für seine Darstellung des ebenso kultivierten wie skrupellosen SS-Standartenführer Hans Landa in «Inglourious Basterds».

Die Golden Globes werden vom Verein der Hollywood-Auslandspresse in 25 Kategorien für Film und Fernsehen vergeben. Im vergangenen Jahr hatte das einfühlsame Gesellschaftsdrama «Slumdog Millionär» über einen bettelarmen indischen Waisenjungen den Königspreis für den besten Film gewonnen. (SDA/ghd)

67. Golden Globes: Die Gewinner

  • Beste Nebendarstellerin: MoNique Imes-Jackson – «Precious»
  • Beste Schauspielerin in einer Serie: Toni Collette – «United States of Tara»
  • Bester Nebendarsteller in einer Serie, Miniserie oder TVFilm: John Lithgow – «Dexter»
  • Bester Animierter Film: «Up»
  • Bester Schauspieler in einer TV-Serie – Drama: Michael C. Hall – «Dexter»
  • Beste Schauspielerin in einer TV-Serie – Drama: Juliana Margulies – The Good Wife»
  • Bester Score: Michael Giacchino – «Up»
  • Beste Mini-Serie oder TV-Film: «Grey Gardens»
  • Beste Schauspielerin – Comedy oder Musical: Meryl Streep – «Julie & Julia»
  • Bester Schauspieler in einer Miniserie oder TV-Film: Kevin Bacon – «Taking Chance»
  • Beste Schauspielerin in einer Miniserie oder TV-Film: Drew Barrymore – «Grey Gardens»
  • Bestes Drehbuch: Jason Reitman und Sheldon Turner – «Up in the Air»
  • Bester Schauspieler in einer Serie – Comedy oder Musical: Alec Baldwin – «30 Rock»
  • Bester fremdsprachiger Film: Das weisse Band
  • Beste TV-Serie – Drama: «Mad Men»
  • Beste Nebendarstellerin in einer Serie: Chloë Sevigny – «Big Love»
  • Bester Nebendarsteller: Christopher Waltz – «Inglorious Basterds»
  • Beste Regie: James Cameron «Avatar»
  • Beste TV-Serie – Comedy oder Musical: «Glee»
  • Bester Film – Comedy: «The Hangover»
  • Beste Schauspielerin – Drama: Sandra Bullock – «The Blind Side»
  • Bester Schauspieler – Comedy: Robert Downey Jr. – «Sherlock Holmes»
  • Bester Schauspieler – Drama: Jeff Bridges: «Crazy Heart»
  • Bester Film – Drama: «Avatar»

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