Champions greifen blaue Riesen an!

  • Publiziert: 06.01.2010, Aktualisiert: 02.01.2012
  • Von Lukas Rüttimann

Blau sind beide. Doch an der Spitze der CH-Kinocharts kanns nur einen geben – «Champions» oder «Avatar»!

Das blaue Wunder – die Kinobetreiber haben es über die Festtage erlebt, als das 3D-Spektakel «Avatar» die Massen in die Säle trieb. Folgt nun das blaue Wunder für den Schweizer Film? Nach einem enttäuschenden Filmjahr 2009 wäre ein solches nötiger denn je. Und die Chancen, dass es die blau gekleideten Film-Hockeyaner des EHC Arosa den blauen Riesen-Aliens aus «Avatar» gleich tun, sind intakt.

«Der Film hat das Potenzial, zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme der letzten 12 Monate zu werden», sagt Verkaufsleiter Roman Güttinger vom Vertrieb Ascot Elite. «Champions» sei genau jene Art seichter Komödie, auf die das Schweizer Publikum gut anspreche.

Die Prognosen sind schwierig

Deshalb startet das Rima-Vehikel auch mit nicht weniger als 50 Kopien – für einen Schweizer Film ein beachtlicher Start! Zum Vergleich: Hollywood-Blockbuster starten oft mit 100 Kopien, lediglich Mega-Eventmovies wie «Twilight» (118 Kopien) oder James Bond (160) spielen in einer anderen Liga.

Kann «Champions» gar «Avatar» bedrängen? Immerhin läuft Camerons Film schon die 3. Woche – der Gewinn der «Wochenend-Meisterschaft» könnte also drinliegen. «Ich denke nicht, dass er ‹Avatar› schlägt – leider wurde er nicht in 3D gedreht», lacht Güttinger.

Und auch «Champions»-Star Marco Rima ist guter Hoffnung: «Bei einem Schweizer Film sind Prognosen immer schwierig. Wer hätte damals gedacht, dass ‹Achtung fertig, Charlie› ein solcher Hit wird?»

Schweizer Titelsong mit Hit-Potenzial

Kein Kino-Hit ohne gros-se Melodien. Das bietet auch «Champions»: Der Titelsong stammt vom Badener Singer & Songwriter Adrian Stern (34). Mit der schönen, gefühlvollen Pop-Ballade «Han alles was i bruuche» trifft Stern ins Herz – der Titel passt perfekt zur positiven Grundstimmung der Feelgood-Comedy.

Wenn die Slide-Gitarren einsetzen und Stern «Jetzt bini glandet, und s’isch okay» singt, ist Gänsehaut garantiert – auch ganz ohne Eisfläche. Ein Song mit Hit-Potenzial.

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