Bond bald andersrum?

  • Publiziert: 30.11.2006, Aktualisiert: 03.01.2012

LONDON – Sehr aufgeschlossen: Daniel Craig soll darauf drängen, im nächsten Bond-Streifen einen Abstecher ans andere Ufer machen zu dürfen. Wenn es um seine Haare geht, ist der Brite jedoch weniger flexibel.

Seit über 40 Jahren vernascht 007 reihenweise Bond-Girls, sehr zur Freude des Kino-Publikums. Nun möchte der neue Agent Ihrer Majestät, Daniel Craig, das Sexleben des Superspions revolutionieren: Gemäss einem Bericht des Internetdienstes «Contactmusic.com» soll der 38-jährige Mime darauf drängen, dass Bond, James Bond, in seinem nächsten Abenteuer auch ein gleichgeschlechtliches Rencontre hat. Am liebsten mit integrierter frontaler Nacktaufnahme.

«Warum nicht? Ich denke, in der heutigen Zeit würden die Fans das akzeptieren. Schauen Sie sich die Serie ‹Doctor Who› an. Dort hat es Schwulen-Szenen gegeben und niemand hat deswegen auch nur geblinzelt», so Craig. Dass der Mann keine sexuellen Berührungsängste hat, bewies er schon 1998. Damals spielte er im Künstler-Drama «Love Is the Devil» einen Schwulen und liess sich nackt, wie Gott ihn schuf, in der Badewanne filmen.

Wenn es allerdings um seine – blonden – Haare geht, ist Daniel Craig sehr viel weniger offen. «Man bat mich, meine Haare für die Bond-Rolle dunkelbraun zu färben. Das kam nicht in Frage. Ich habe deshalb vorgeschlagen, meine Haare ganz kurz zu scheiden, um brutaler zu erscheinen», zitiert der Onlinedienst «Femalefirst.com» Mister Craig. Wer den Film schon gesehen hat, weiss: Craigs haarige Alternative funktioniert.

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