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Intrigen, Sex und grandiose Effekte: Der neue «Star Trek»-Film entstaubt die legendäre Filmserie gründlich .
Das gute alte «Raumschiff Enterprise» mal so richtig entrümpeln – so lautete der Plan des genialen «Lost»-Erfinders J. J. Abrams (42). Nachdem der neue, inzwischen elfte (!) «Star Trek»-Film gestern in Zürich der Presse vorgeführt wurde, kann man sagen: Diese Mission ist mehr als geglückt!
Filmlandschaften aus Karton, politisch korrekte Handlungen oder stetig wechselnde Crews wie in den letzten Jahren – das alles gehört der Vergangenheit an: Mit Warp-Geschwindigkeit hat Abrams die U.S.S. Enterprise in die Zukunft gebeamt. Mit jungen, attraktiven Schauspielern, atemberaubenden Special Effects und einer Story, in der nicht nur Sex, Gewalt und Intrigen vorkommen – sondern auch viel Gefühl, Humor und Drama.
Der neue «Star Trek» – wie angekündigt ein Actionfilm für die Jungen. Aber zum Glück nicht nur: Mühelos schafft es Abrams im rund zweistündigen Spektakel, den Bogen von der legendären 60er-TV-Serie über die ersten Kinofilme mit William Shatner (Captain James T. Kirk) bis zur neuen Generation mit Patrick Stewart (Captain Jean-Luc Picard) zu spannen.
So ist in diesem Film alles drin: Spocks Vulkaniergruss, Scottys Beam-Künste, Chekovs Russen-Akzent, Pilles Temperament und die bösen Romulaner. Dazu aber auch neue «Star Trek»-Dimensionen wie Kirks Jugend, eine Schlägerei zwischen ihm und Spock, Lieutenant Uhura in Unterwäsche oder ein tolles CGI-Monster wie in Abrams letztem Kinohit «Cloverfield».
Nächste Woche startet «Star Trek» bei uns. Nicht länger nur für Trekkies ein Grund zur Freude!