Bingo-Lady verklagt Brüno

  • Publiziert: 04.06.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

Nachdem Sacha Baron Cohen mit bluttem Füdli im Gesicht von Eminem landete, muss er jetzt seinen Allerwertesten auch noch vor Gericht schleppen.

Sein Film ist noch gar nicht in den Kinos, doch eine Schlagzeile jagt die nächste. Gestern kam ans Licht, dass Sacha Baron Cohen alias Brüno bei den «MTV Movie Awards» absichtlich und abgesprochen auf den Rapstar Eminem gestürzt war.

Doch um einiges düsterer wird es nun für den Akteur mit den vielen Gesichtern. Eine ältere Dame verklagt ihn auf über 25000 Dollar, weil sie wegen ihm im Rollstuhl sitze. Was war passiert? Für seinen neuen Film «Brüno» tauchte der Schauspieler samt Kamera-Team bei einer Charity-Bingo-Veranstaltung auf und gab sich als spendefreudiger Promi aus.

Als das Spiel begann sei Cohen auf die Bühne gestürzt und hätte vor den meist betagten Anwesenden eine obszöne Rede gehalten. Beim anschliessenden Handgemenge sei die Bingo-Lady in Ohnmacht gefallen und hätte sich den Kopf an einer Tischplatte gestossen. Dabei zog sie sich zwei Hirnblutungen zu, wodurch sie jetzt an den Rollstuhl gefesselt sei.

Noch unklar ist, ob die Bingo-Szene im Film zu sehen sein wird. Denn die ältere Dame hatte zuvor ihre Unterschrift auf eine Einverständnis-Erklärung gegeben, die aber unter «Zwang» und falschen Angaben zustande gekommen sei, wie sie jetzt weiter klagt. (ghd)

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