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Heute wurde bekannt, dass das neuste Film-Projekt «Sennentuntschi» des Schweizer Regisseurs Michael Steiner doch noch in die Kinos kommt. Möglich macht das die deutsche Produktionsfirma Constantin. Sie steckt 3,4 Millionen Franken in das verschuldete Projekt.
«Mir fällt ein grosser Stein vom Herzen, denn ich habe 14 Monate dafür gekämpft. Ich bin sehr froh, dass Herr Burgener mir Hand bietet und an mich glaubt», erklärt Steiner in einer ersten Stellungnahme.
Doch nicht nur an den Filmer glaubt Burgener, sondern auch daran, dass der Film die Gewinnschwelle erreicht: «Wir schauen schon, dass der Film den Break Even schafft. Im Filmgeschäft können wir nicht mit grossen Renditen auftrumpfen.»
Mit den erfolgreichen Streifen «Grounding» und «Mein Name ist Eugen» machte sich der Schweizer Regisseur Steiner nicht nur einen Namen, sondern auch viele Freunde. «Wenn man ganz viel Erfolg hat, dann hat man auch ganz viele Freunde. Sobald man dann aber nicht mehr so viel Erfolg hat, rennen ganz viele weg. Vielleicht rennen sie hier in der Schweiz noch schneller weg als woanders», stellt der 40-Jährige fest.
Sicherheit bietet ihm nun die Schweizer Tochter der grössten deutschen Produktionsfirma Constantin. Diese verpflichtet Steiner bis 2013 und verlangt, dass er pro Jahr einen Film realisiert. (ghd)