Russische Kommunisten «Avatar»-Regisseur soll in den Knast

Die Partei wirft Star-Regisseur James Cameron geistigen Diebstahl für sein Science-Fiction-Spektakel «Avatar» vor und fordert seine Verhaftung.

  • Publiziert: 13.01.2010, Aktualisiert: 13.01.2012

Cameron habe für den Blockbuster Handlung und Figuren aus dem Roman «Die Unruhe» des sowjetischen Autors Boris Strugazki verwendet. Das kritisierte die für scharfe Reaktionen auf westliche Filme bekannte Partei der Kommunisten in St. Petersburg auf ihrer Internetseite. Sie forderte die russischen Behörden auf, einen internationalen Haftbefehl gegen Cameron zu erlassen.

In Strugazkis Werk gerät ein Biologe auf den Planeten Pandora und lebt dort mit den Eingeborenen – ähnlich wie in Camerons 3D- Animationsabenteuer. Strugazki selbst hatte dem US-Regisseur bereits vor einigen Tagen vorgeworfen, seine Ideen gestohlen zu haben. Er will aber nicht juristisch gegen Cameron vorgehen.

Weltweit hat der Film bereits knapp eine Milliarde Euro eingespielt. «Avatar» ist auch in Russland ein Besuchermagnet. (SDA)

play Regisseur und Produzent James Cameron. (Keystone)

Top 3

1 Neue Szenen aus «The Dictator» Probleme mit dem Raketen-Dildobullet
2 Todesfall Claudia Laffranchi mit 49 Jahren verstorbenbullet
3 Neues aus Hollywood Rupert Grint kennt keinen Arbeitsmangelbullet

Kino