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Der ehemalige «MusicStar»-Kandidat Daniel Kandlbauer sitzt vor dem Powerplay-Studio in Maur, raucht und lächelt zufrieden. Kein Wunder: Neben ihm pafft und lächelt kein Geringerer als die Musiklegende Ken Hensley.
Kandlbauer kann sein Glück noch nicht recht fassen: «Es ist eine grosse Ehre für mich. Ich meine, er braucht zwei Takes, es klingt perfekt, und ich bin nach 50 Takes noch nicht zufrieden!»
Takes? Genau: So nennt man Aufnahmen in einem Tonstudio. Und damit sind Kandlbauer und Hensley beschäftigt: Im Januar 2008 erscheint Kandlbauers nächste CD. Mit dabei auf der Scheibe: «Lady in Black», der Welthit aus Hensleys Feder.
Trotz vieler Anfragen ist es das erste Mal, dass Hensley «seinen Song weitergibt», wie er es gegenüber BLICK formuliert. «Es gibt ja über 100
Cover-Versionen davon, von Rap über Rock bis zu Flamenco, aber das habe ich noch nie gemacht.»
Die Frage drängt sich auf: Warum ausgerechnet ein Duett mit Kandlbauer?
Hensley: «Als ich diese Anfrage erhielt, habe ich Ja gesagt, weil es sich nach einer Menge Spass anhörte. Mich haben schon grosse Namen angefragt, aber es geht um die Musik, nicht um Finanzielles. Ich singe ‹Lady in Black› nun seit 37 Jahren. Und wenn ich sterbe, dann wird er ihn weitersingen und der Song wird nicht mit mir sterben.»
Den letzten Satz sagt Hensley lachend. Wir gehen ins Studio und hören uns erste Aufnahmen an. Der junge und der alte Rocker, sie harmonieren perfekt – die Welt darf sich auf die Auferstehung der «Lady in Black» freuen.