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Bijou: Die 25-Zimmer-Villa «Oleandra» liegt in Laglio direkt am Comersee.
(AP)
Signor Giorgio», wie man den berühmten Nachbarn in Laglio (I) nennt, kommt gerade von einer Radtour zurück, als seine Schweizer Gäste vorfahren. «Ich war ganz oben auf dem Berg», sagt er total verschwitzt. Dann bittet der Hollywood-Beau die Delegation der Uhrenfirma Omega auf die Terrasse und serviert Aperol.
«Ich muss kurz unter die Dusche», entschuldigt sich Clooney, «fühlen Sie sich wie zu Hause.» Das fällt nicht schwer – ein traumhafter Garten in der Grösse eines halben Fussballfelds trennt die 25-Zimmer-Villa «Oleandra» vom Comersee. Dichte Büsche verdecken die Sicht von aussen.
Auch jetzt halten zwei Boote mit Schaulustigen, in der Hoffnung, einen Blick auf den Hausherrn zu erhaschen. «An den Wochenenden sind es noch viel mehr», verrät Clooney frisch rasiert und bestens gelaunt.
Omega plante mit seinem wichtigsten Werbeträger eigentlich ein Fotoshooting in New York. Doch der Schauspieler hatte eine viel bessere Idee: «Kommt doch einfach zu mir nach Hause.» Er verbringe sowieso den ganzen Sommer am Comersee. Weit weg von Amerika – und weit weg von all den unangenehmen Fragen der Hollywood-Journalisten: «Warum hast du mit Sarah Schluss gemacht? Warum ist keine Frau gut genug für dich? Warum?»
Hier, am Comersee, findet der Wahl-Italiener Ruhe. Seine Nachbarn haben sich an «Signor Giorgio» gewöhnt. Wenn er mit seinem Motorrad in den kleinen Ort braust, um eine Zeitung zu kaufen oder in Cernobbio auf einen Espresso in Harry’s Bar auftaucht, dann gibt es keine kreischenden Bewunderer oder lästige Paparazzi: «Die Leute begrüssen mich freundlich, mehr nicht», sagt Clooney.
Genauso normal und unkompliziert ist er selbst beim Shooting. «Ich brauche keinen Stylisten», betont der 47-Jährige, «pudern kann ich mich selbst.» Einzig der Fotograf ist ihm wichtig. Er wünschte sich Sam Jones, mit dem er schon oft gearbeitet hat – und der kam. Geduldig posiert der Hollywood-Beau am Pool, im Garten und am See.
Nach der Arbeit überrascht er seine Gäste: «Ach, bleiben Sie doch noch. Wir können alle zusammen essen!» Clooneys Koch hat für die Besucher ein feines Buffet gezaubert: Pizza, Pasta, Salat und Cola. Clooney schwärmt: «Es gibt nichts Besseres als die italienische Küche», und fügt an: «Italien ist die Liebe meines Lebens.»
Viele berühmte Freunde hat er an dem grossen Steintisch im Garten schon verköstigt. Brad Pitt, Julia Roberts, aber auch der Schweizer Swatch-Chef Nick Hayek jun. sind oft zu Gast in der Villa «Oleandra». Clooney geniesst nicht nur die Dolce Vita, er engagiert sich auch mit viel Herzblut für die politischen Probleme in seinem Heimatland USA: «Ich unterstütze den Präsidentschafts-Kandidaten Barack Obama bei seinem Wahlkampf», so der Oscar-Gewinner.
Als die Omega-Crew spät am Abend aufbricht, sind sich nicht nur die Frauen einig: George Clooney ist einfach wunderbar!
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Clooney ist immer zu einem Spässchen bereit. (Omega)
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