Zu Leide werken als Trend: Scharfschützen bei Rihanna

LOS ANGELES - Hacker bestellen Notfallkommandos des LAPD zu Prominenten.

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Sie sind schöner, reicher und gehen auf die tolleren Parties als Normalbürger. Kein Wunder, hatten Superstars schon immer Neider. Dass ihnen aber Hacker aktiv zu Leide werken, ist relativ neu.

Neuestes Opfer ist Rihanna (25). Scherzkekse behaupteten gestern, in ihrem Haus befänden sich zwei bewaffnete Männer. Eine Person sei erschossen worden. Alsbald stand ein bewaffnetes Scharfschützenteam (SWAT, für «Special Weapons And Tactics») des Los Angeles Police Department auf der Matte – um bald unverrichteter Dinge wieder abzuziehen. Bei Rihanna war gar nichts los. 

«Swatting», von SWAT, heisst denn auch der neuste Trend. Mittels Telefonhacking wird erreicht, dass Nummer und Adresse eines Prominenten auf dem Display der Notfallzentrale erscheinen. Wird der Notruf ernst genommen wird und rückt tatsächlich ein bewaffnetes Team aus, erntet man zweifelhafte Ehre in Hackerkreisen – übrigens gemäss der Website «TMZ» dieselben Kreise, welche Mitte März Kreditkartendetails von Michelle Obama (49) und anderen berühmten Persönlichkeiten online stellten.

Rihanna befindet sich als Swatting-Opfer in illlustrer Gesellschaft: Ashton Kutcher (35), Paris Hilton (32), Chris Brown (23) und die Kardashians hatten alle für nichts und wieder nichts bewaffnete Notfallteams im Haus. (tss)

Rihanna: «Für meine Mode muss man frech sein»

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