Tot aber top YSL macht im Jenseits am meisten Geld

  • Publiziert: 29.10.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

NEW YORK – Nicht etwa Michael Jackson oder Elvis Presley sind die Spitzenverdiener unter den toten Promis, sondern Frankreichs Mode-Zar Yves Saint Laurent.

Nach der jüngsten Aufstellung des US-Wirtschaftsmagazins «Forbes» brachte der Designer Yves Saint Laurent, der im Juni 2008 starb, seinen Erben umgerechnet 358 Millionen Franken ein. Das legendäre Komponisten-Duo Richard Rodgers und Oscar Hammerstein («The Sound Of Music») folgt mit rund 240 Millionen auf Platz zwei.

Dagegen nahm der Nachlass von Michael Jackson seit seinem Tod vor gut vier Monaten «nur» um schätzungsweise 90 Mio. Fr. zu. Das bedeutet Rang drei für den «King of Pop».

Kunst, Möbel, Musikrechte, Platten

Den ersten Platz für Mode-Zar Saint Laurent gab es vor allem wegen der Versteigerung von dessen privater Sammlung von Kunstschätzen und Möbeln. Rodgers und Hammerstein erreichten den zweiten Platz durch den Verkauf von Musikrechten, Jackson den dritten vor allem durch den Verkauf von Platten.

Elvis Presley, der im vergangenen Jahr die Rangliste anführte, landete diesmal mit gut 55 Mio. Fr. Einnahmen – aus der Touristen-Attraktion Graceland und der Vermarktung seiner Musik – auf Rang vier.

Tolkien, Einstein, Lennon, Warhol

Weitere berühmte Namen auf der Liste: Die Schriftsteller J.R.R. Tolkien («Der Herr der Ringe») oder Michael Crichton («Jurassic Park»), der Wissenschaftler Albert Einstein, die Musiker John Lennon und Jimi Hendrix, TV-Produzent Aaron Spelling, Peanuts-Zeichner Charles M. Schulz und der Künstler Andy Warhol.

Zusammen nahmen die dreizehn Promis auf der Liste in den vergangenen zwölf Monaten 886 Millionen Dollar ein. Die «Forbes»-Redakteure hatten durch Gespräche mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter das Einkommen der Spitzenverdiener geschätzt. (SDA/dip)

play Yves Saint Laurent, 1985. (AP)

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