Amys Vater sauer über Obduktionspfusch «Wir müssen alles nochmals durchmachen»

Er will nicht glauben, dass bei der Obduktion seiner Tochter Amy gepfuscht worden sein könnte. Nun meldet sich ein verärgerter Mitch Winehouse zu Wort.

  • Publiziert: 03.02.2012

Mitch Winehouse (60) ist am Boden zerstört: Bei der Untersuchung des Leichnams seiner Tochter Amy Winehouse (†27) könnte geschlampt worden sein.

In der «Sun» sagte er im Interview: «Wir waren geschockt, als wir erfuhren, dass die Gerichtsmedizinerin nicht ausreichend qualifiziert gewesen sein soll. Ich kann kaum glauben, dass ihre Referenzen nicht gründlich geprüft worden sind. Man nimmt an, dass solche Dinge nicht passieren können.» Vor allem das Interesse an dem Fall macht die Panne unvorstellbar.

Die stellvertretende Gerichtsmedizinerin Suzanne Greenaway, die mit der Obduktion des Leichnams betraut war, arbeitete bereits zehn Jahre lang in Australien als Juristin. Um in England arbeiten zu können, fehlten ihr die notwendigen Qualifikationen. Das fiel allerdings erst einen Monat nach Amys Obduktion auf, woraufhin Greenaway den Job aufgab.

Falls der Gerichtsbeschluss nicht anerkannt wird, müsste die Familie Winehouse den Prozess noch einmal ertragen. Schon jetzt macht sich Mitch deswegen Sorgen: «Es ist sehr aufwühlend, das alles noch einmal durchzumachen.»

Auch, wenn die Todesursache von Amy – eine Alkohol-Vergiftung mit 4,16 Promille – offiziell nicht zweifelsfrei als bewiesen gelten kann: Für ihren Vater besteht kein Zweifel. «Wir wurden informiert, dass die Leichenbeschauerin von erfahreneren Profis unterstützt wurde, und dass das Urteil damals nicht angezweifelt wurde. Aber das alles ist trotzdem ärgerlich,» so Mitch.

Nun hofft er nur noch, dass «diese Angelegenheit bald geklärt werden kann» – und seine Tochter endlich in Frieden ruhen kann. (rlk)

 

 

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