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Der Ausnahmesprinter Usain Bolt und Tennis-Star Serena Williams sind die grossen Gewinner bei den «Laureus World Sports Awards», die heute in Abu Dhabi verliehen wurden. Roger Federer, der vier Mal mit dem weltweit wichtigsten Preis zum Sportler des Jahres geehrt wurde, ging bei seiner fünften Nominierung leer aus.
Der dreifache Leichtathletik-Olympiasieger und -Weltmeister Bolt holte sich zum zweiten Mal in Folge den «Laureus».
Bei den Damen erhielt Serena Williams das Mehrheitsvotum der 46 Juroren. Die Amerikanerin hatte schon vor sieben Jahren gewonnen, 2007 war die 28-Jährige für das «Comeback des Jahres» ausgezeichnet worden.
Der britische Formel-1-Pilot Jenson Butto wurde für den «Durchbruch des Jahres» geehrt.
Das größte Comeback 2009 gelang der Belgierin Kim Clijsters, die nach der Babypause die US Open gewann.
Die Laureus-Stiftung vergibt seit 2000 ihre Preise. Schirmherr ist der ehemalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela. Mit den Preisen werden sportliche Spitzenleistungen des vergangenen Jahres gewürdigt. Die Gewinner werden von einer Jury aus 46 der größten Sportpersönlichkeiten bestimmt, darunter Franz Beckenbauer. Seit der Gründung hat die Stiftung 20 Millionen Euro in mehr als 70 soziale Sportprojekte weltweit investiert.
Über den Roten Teppich schritten: Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow, Ex-Weltmeister im Halbschwergewicht Henry Maske, «Laureus»-Chairman Edwin Moses, Juror Frank Beckenbauer, Boris Becker mit Frau Lilly.