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Danach hatte der Kardiologe dem unter Schlaflosigkeit leidenden Sänger über viele Wochen hinweg täglich Propofol in einer Dosierung von 50 Milligramm gegeben. Das starke Betäubungsmittel wird normalerweise nur in Spitälern gespritzt und erfordert die ständige Überwachung des Patienten.
Aus Angst vor einer wachsenden Abhängigkeit habe er die Dosis kurz vor Jacksons Tod reduziert und ihm zusätzlich weniger starke Schlafmittel verabreicht, teilte Murray laut den Dokumenten der Polizei mit.
In der Nacht vor Jacksons Tod habe er zunächst auf Propofol verzichtet und dem Superstar Valium und andere Medikamente gegeben. Jackson habe aber mehrfach um das Narkosemittel gebeten und am Ende 25 Milligramm Propofol erhalten.
Der Sänger hatte am 25. Juni in seinem Haus plötzlich einen Herzstillstand erlitten. Murray war im Haus zugegen, konnte ihn jedoch nicht wiederbeleben. Gegen den Mediziner wird wegen eines Tötungsdeliktes ermittelt. Es wurde aber noch keine Anklage erhoben (sda).