Trump schiesst nach Meryl Streeps Rede zurück «Sie ist eine der am meist überschätzten Schauspielerinnen Hollywoods»

An den Golden Globes ehrte Meryl Streep Bald-Präsident Donald Trump für die eindrücklichste Szene – leider war sie real.

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«Es gab eine Szene in diesem Jahr, die mich verblüfft hat», sagte Hollywood-Star Meryl Streep (67). «Nicht weil sie gut war, aber weil sie effektiv war.» Sie meinte damit den Mann, der bald das wichtigste Amt der Welt innehat. «Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle.»

Meryl Streep-Rede: Donald Trump reagiert mit Beleidigung per Twitter play

Schoss in ihrer Rede scharf gegen Donald Trump.

imago/ZUMA Press

Streep sprach von jener Szene, als Donald Trump in einer Wahlkampfrede die Bewegungen eines körperlich Behinderten nachgeäfft habe. «Diese Szene hat mein Herz gebrochen. Denn sie passierte nicht im Film – sondern im realen Leben», sagte Streep, die in ihrer Dankesrede für den Cecil B. DeMille-Award sehr politisch wurde.
«Dieser Instinkt, andere zu demütigen – wenn es von jemandem in der Öffentlichkeit vorgemacht wird, von jemand Mächtigem –, zieht sich in den Alltag von uns allen», sagte die 67-jährige Streep. «Respektlosigkeit animiert zu Respektlosigkeit. Gewalt animiert zu Gewalt.»

Der behinderte Reporter heisst Serge Kovaleski und arbeitet bei der «New York Times». Trump zitierte damals einen Artikel Kovaleskis falsch, in dem er geschrieben haben soll, dass nach den Terroranschlägen von 9/11 «Tausende Muslime» gefeiert hätten.
Donald Trump Slammed For Mocking Disabled New York Times Reporter Serge Kovaleski 

Trump selber liess Streeps Schelte an den Golden Globes natürlich kalt. Meryl Streep sei «eine Hillary-Freundin», sagte er der «New York Times» heute Morgen. Er habe die Verleihung der Golden Globes zwar nicht gesehen. Er sei aber schon früher von «liberalen Filmleuten» attackiert worden.

Heute Morgen haben wir uns gewundert, dass Trump zum Vorfall noch nichts getwittert hat. Um 12.27 Uhr (Schweizer Zeit) kam dann die Breitseite: «Meryl Streep ist eine der am meist überschätzten Schauspielerinnen Hollywoods», tippte Trump auf seinem Account. «Zum hundertsten Mal. Ich habe mich nie über einen behinderten Reporter lustig gemacht.» Wer das Video von damals gesehen hat, hat Schwierigkeiten Trumps Version zu glauben.

Auch bei Golden-Globes-Moderator Jimmy Fallon (42) war Trump ein Thema. Die Amerikaner bräuchten sich nicht über eine korrekte Auszählung zu sorgen (Hillary hatte drei Millionen mehr Stimmen). «Alle Ergebnisse wurden zertifiziert von (der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) Ernst und Young und Putin.» (SDA/bö)

Publiziert am 09.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
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39 Kommentare
  • Mario  Böni , via Facebook 11.01.2017
    Meryl Streep zeigt wie klein sie ist. Aus Frust darüber, dass ihre Freundin Clinton nicht gewonnen hat, hetzt sie mit Lügen gegen Trump, der immerhin vom amerikansichen Volk gewählt wurde. Wer Trump kritisiert, hat keinen Respekt vor dem Volk. Das hätte der Feministin Streep gepasst, mit den anderen Feministinnen im Weissen Haus Partys feiern. Aber dank Merkel haben die Frauen genug gehabt von Frauen an der Macht und haben Trump gewählt. Ein Politiker, der für das Volk regiert.
  • Urs  Seeland aus Seeland
    10.01.2017
    Herrlich. Die Besserwisser-Fraktion weiss sogar, wie man in Amerika alles besser macht. Genau. Obama hat nicht hingekriegt? Könnt ihr den man irgend ein Beispiel nennen, wo in Euren Augen ein Präsident mal was "hingekriegt " hat? Ausser vielleicht gerade ein Krieg angezettelt ? Alle Demokratischen Präsidenten bringen die USA immer weiter, bevor die Republikaner wieder alles kaputt machen. Die Wählerschaft wählt einfach immer die Gegenseite der Regierung. Weil man mit allem unzufrieden ist.
  • Urs  Seeland aus Seeland
    10.01.2017
    Total überschätzt? Genau. Das kann ihm wenigstens nicht passieren. Denn wer einen Job hat, dem er weder gewachsen ist, noch sonst irgend eine Ahnung davon hat, den kann man gar nicht überschätzen. Der kann einfach nichts, ausser Twittern und labbern. Ich gehe davon aus, dass er den Generälen sogar den Abschusscode für die ersten Atomangriffe per Twitter durchgibt. Selber kann er die Apparatur sicher nicht bedienen.
  • Annemarie   Setz 10.01.2017
    Wenn jemand von gewissen Leuten überschätzt wird, dann ist es dieser künftige USA-Präsident Trump, der von Politik überhaupt nichts versteht. Er reagiert wie ein Teenager auf jegliche Kritik über Twitter und vergisst, dass er sich selbst abwertet. Meryl Streep kann ich nur bewundern für ihren Mut und ihre Ehrlichkeit. Sie weiss wovon sie spricht. Trump twittert, ohne sein Hirn anzustrengen.
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    10.01.2017
    Der Mann fährt das Land wirtschaftlich gegen die Wand. Was ihm fehlt ist die Fähigkeit über den eigenen Tellerrand zu schauen. Er beobachtet die Welt aus Sicht eines Bauunternehmers. Das ist ein Metier das zwar mechanisiert wurde und für das es einige neue Werkstoffe gibt das aber ansonsten noch immer so funktioniert wie vor 50 Jahren: Pfostenfundamente setzen, ein Framework bauen, Gipsplatten darauf tackern, Teerpappe aufs Dach und schon steht das Haus, bis zum nächsten Sturm.