Solothurner Journalistin erhebt Vergewaltigungs-Vorwurf gegen Karl Dall Sie plauderten über Kurt Felix und Rotwein

Eine Solothurner Romanautorin bringt Karl Dall in grosse Schwierigkeiten. Doch für eine Stellungnahme ist die Frau nicht zu erreichen.

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Das Interview fand per E-Mail statt. Dennoch entlockte die Solothurner Journalistin A. S.* (43) dem deutschen Entertainer Karl Dall (72) private Details. Zum Auftakt seiner Schweizer Tournee befragte sie ihn über sein Programm, den Verlust seines engen Freundes Kurt ­Felix († 72) und die Vorliebe der beiden TV-Stars für Rotwein.

Karl Dall im Knast

Am 5. September traf man sich persönlich in Zürich: Dall war Gast in der Talksendung «Aeschbacher». A. S. und Karl Dall trinken zusammen Wein. Später soll es im Zimmer des «Renaissance»-Hotels zur Vergewaltigung gekommen sein.

Zwei Monate später wird Dall nach seiner Show in St. Gallen und einem Treffen mit Paola Felix (61) verhaftet. Er kommt vier Tage in U-Haft (BLICK berichtete). Die Witwe von TV-Legende Kurt Felix erfuhr erst gestern aus der Zeitung von der Festnahme.

Doch wer ist die Frau, die den Entertainer in den Knast brachte? A. S. arbeitet seit Jahren als freie Mitarbeiterin für diverse Verlage, auch für Ringier-Publikationen. Ihren Einstieg in den Journalismus habe Schlagerstar Udo Jürgens (79) ausgelöst, behauptet sie. Als 18-Jährige habe sie ihn anlässlich seines Konzerts im Berner Kursaal getroffen. «Er steckte in seinem obligaten Bademantel und war barfuss. Nach dem Interview hat Udo zum Essen eingeladen», verrät sie in einer Lokalzeitung.

Der Entertainer soll sie «gefördert» und in die Schweizer Promi-Szene eingeführt haben. A. S. ist auch ­Romanautorin. Sie fantasiert über die Beziehung einer 19-Jährigen zu ­einem 40 Jahre älteren Mann. In einem literarischen Aufsatz beschreibt sie Besuche bei einer Showgrösse, die im Herzen Zürichs wohnt: «Er hat ein blaues Hemd an, das oben offen ist. Seine kräftigen Pianistenhände streichen wie zufällig über meinen Arm, dass sich sogleich alle Härchen nach oben richten.»

«Ausser Gesprächen ist nichts gelaufen»

A. S. war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, am Haus bei Solothurn sind die Rollläden dicht. Ihr Anwalt schreibt: «Meine Mandantin hält an ihrer gegenüber der Staatsanwaltschaft Zürich gemachten Sachverhaltsdarstellung und den darin erhobenen Vorwürfen fest.»

Karl Dall beteuert: «Es ist richtig, dass sich die Journalistin in meinem Hotelzimmer aufgehalten hat, doch ausser Gesprächen ist nichts gelaufen.» Trotzdem macht er sich Vorwürfe: «Im Rahmen des E-Mail-Interviews gab es auch einen privaten Schriftverkehr – und darin auch von meiner Seite ein paar schlüpfrige ­Bemerkungen. Dies bedauere ich.» Sein Anwalt Marc Engler: «Wir behalten uns eine Anzeige wegen falscher Anschuldigung vor.»

* Name bekannt

Publiziert am 29.11.2013 | Aktualisiert am 29.11.2013
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39 Kommentare
  • Markus  Berchier aus Soulce
    29.11.2013
    Der Fall erinnert an den Fall Kachelmann in Deutschland.
    Will hier jemand Kapital herausschlagen, oder Gar mehr!
    Solche Fälle sollten bis ins Detail untersucht werden, wenn es ein Falsche Beschuldigung sein sollte, müsste die ganze Härte des Gesetzes treffen.
  • Christoph  Buettiker aus Zürich
    , via Facebook
    29.11.2013
    Diese Frau bedarf dringend psychologische Hilfe.
    Sie schadet den richtigen Opfern....
    Ich bedaure, dass Herr Dall sowas erleben musste!!
  • Meier  Anton aus Ebikon
    29.11.2013
    Einen Mann mit so einer Vorgeschichte würde der Richter schon lange wegsperren. Aber eine Frau kann zum x-ten mal Vergewaltigungsvorwürfe bringen, und der Mann kommt vier Tage in U-Haft. Zu viel zur Glaubhaftigkeit von Aussagen von Männern und Frauen bei Richtern und vor dem Gesetz.
  • Stephan  Reimann 29.11.2013
    Sie soll schon mehrere Promis gestalkt haben. Den Udo Jürgens so heftig -mit Drohungen- dass sie beim Besuch eines Konzerts vorher von der -Schweizer- Polizei auf Waffen etc. untersucht wurde.
    Die Promis sollten untereinander ihre Erfahrungen austauschen, inkl. Namen. Vorgewarnt könnten sie entsprechende Kontaktversuche vermeiden.
  • Christian  Dürig aus Bern
    29.11.2013
    In meiner Verwandtschaft haben wir eine, die genau diese Geschichte von Udo Jürgens erzählt. Ich riet ihr damals, auf Distanz zu gehen. Das wars.
    Karl Dall ist ein Trottel, dass er eine fremde Frau in sein Hotelzimmer mitnimmt. Ich glaube ihm kein Wort, denn so plump reagieren die meisten Männer. Ich finde es gut, dass er etwas Knastluft geschnuppert hat. Nun weiss er wenigstens, wie er sich zu verhalten hat. Kopf hoch und tun als ob ...... Crigs aus Bern.