Revision wegen zu vielen Rechtsfehlern Gina-Lisa zieht wieder vor Gericht

Nachdem Gina-Lisa im Sommer aufgrund ihrer Vergewaltigungsvorwürfe schuldig gesprochen wurde, gibt sie noch immer nicht auf. Die ehemalige «Germany’s Next Topmodel»-Kandidatin zieht das Urteil nun weiter.

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Model Gina-Lisa Lohfink (30) hat mit ihrer Verurteilung längst nicht abgeschlossen. Das Model geht nun in eine sogenannte Sprungrevision, in welcher es nicht um neue Tatsachen, sondern um die Überprüfung von Rechtsfehlern geht. Ihr Schlachtplan dafür soll 50 Seiten lang sein und unter anderem bemängeln, dass ihr Einkommen falsch eingeschätzt wurde.

Fehlende Kraft für eine Verhandlung

Ihr Anwalt Burkhard Benecken (41) erklärt gegenüber «Bild»: «Frau Lohfink hat zur Zeit einfach nicht mehr die Kraft, sich einer öffentlich dermassen beachteten Hauptverhandlung erneut zu stellen. Sie leidet sehr darunter, dass über das Verfahren teilweise grob falsch und denunzierend berichtet wurde (...).»

Bei einer Sprungrevision stehen die Chancen gut, dass die Deutsche nicht nochmals vor Gericht erscheinen muss, da das Verfahren meist schriftlich abgehandelt wird. Für Lohfink ein Glücksfall, wie sie selbst erklärt: «Diesen Albtraum will ich nicht noch einmal erleben. Auch wenn ich finde, dass ich zu Unrecht verurteilt wurde.»

Wesentliche Fehler festgestellt

Weiter fügt sie an: «Und das Gutachten, das der Sachverständige von mir gemacht hat, das wurde überprüft, von einem Experten, der wesentliche Fehler festgestellt hat.» Wie ihr Anwalt erklärt, geht es im Verfahren deshalb darum, diese angeblichen Rechtsfehler zu überprüfen. 

Lohfink wurde Ende August infolge ihrer Vergewaltigungsvorwürfe gegen zwei Männer wegen Falschaussage zu einer Geldstrafe von 20'000 Euro (fast 22'000 Franken) verurteilt. Dass sie das Urteil nicht einfach so hinnehmen würde war klar. «Lieber gehe ich in den Knast als das Geld zu zahlen!», sagte sie noch vor Prozessende zum «Sat.1 Frühstücksfernsehen». (bnr)

Publiziert am 11.12.2016 | Aktualisiert am 17.01.2017
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