Prominenten-Babys Kaum geboren, schon auf Twitter

Dank Instagram und Twitter sind prominente Babys seit ihrer Geburt schon selber Stars. Selbst aus dem Kreissaal wird schon fleissig getwittert. Beim Baby-Exhibitionismus ist aber Vorsicht geboten.

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Erst wenige Stunden alt war Dashiel Edan, da kannte schon alle Welt Gesicht, Namen und Masse (3458 Gramm, 51 Zentimeter) des Mädchens. Alles veröffentlicht am 1. April auf Instagram von ihrer Mutter, der Schauspielerin Milla Jovovich (39, «Resident Evil»). «Wir sind so stolz», schrieb die Amerikanerin, die mit Ehemann und Regisseur Paul W. S. Anderson (50) bereits eine siebenjährige Tochter hat.

Das kanadische Model Coco Rocha (26) ging einen Schritt weiter. Nach dem Mutter-Kind-Selfie, das sie sogleich auf ihrer Instagram-Fanseite publizierte, richtete sie für ihre am 28. März geborene Tochter Ioni gleich ­einen eigenen Account ein. Dem Baby folgen bereits über 23 000 Fans.

Der Baby-Exhibitionismus ist nicht den Müttern vorbehalten: Sänger Robbie Williams (41) dokumentierte im Oktober 2014 die Geburt seines Sohnes Charlton mit Kurz­videos via Twitter.

Ob es um digitale Selbstvermarktung geht oder darum, die Paparazzi ins Leere laufen zu lassen – bei der Veröffentlichung von Kinderfotos im Internet ist Vorsicht geboten. Das gilt nicht nur für Promis.

«Viele Eltern wollen unbedingt zeigen, wie toll ihr Kind ist. Sie unterschätzen dabei die Öffentlichkeit solcher Postings massiv», sagt Medienpädagoge Etienne Bütikofer. Der Social-Media-Account sollte nicht mit dem privaten Familienalbum verwechselt werden. Denn:  «Das Internet vergisst nie! Mit wenigen Klicks können Fotos und andere Daten gespeichert werden und bei passender oder unpassender Gelegenheit wieder im Internet erscheinen.»

Auch stellt sich die Frage, ob Kinder den sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten im Internet lernen, wenn ihnen die Eltern das nicht vorleben. «Die grosse Vorbildfunktion der Eltern in Sachen Mediengebrauch ist erwiesen», sagt Bütikofer. «Eigentlich müsste man daher bei der Erziehung der Eltern ansetzen.»

Publiziert am 03.04.2015 | Aktualisiert am 04.04.2015
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