Pielhau, Prince, Bowie, Spencer Diese Stars verliessen uns 2016

In kaum einem Jahr verlor die Welt so viele Künstler wie 2016. Manche wurden jung aus dem Leben gerissen, andere erreichten ein hohes Alter.

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Gleich zum Anfang des Jahres schockierte diese Nachricht: Musik-Legende David Bowie (†69) starb am 10. Januar, nachdem er 18 Monate lang gegen den Krebs gekämpft hatte. Nur drei Tage zuvor feierte er seinen Geburtstag. Im Februar zollte ihm die Musikwelt Tribut, inklusive Lady Gaga (30), die ein Medley aus neun seiner grössten Hits zum Besten gab. An den kommenden Grammys ist er für sein letztes Album «Blackstar» – das seiner Alben, das in den US-Charts Platz eins erreichte – nominiert.

Die Musikwelt trauerte

Bowies Tod blieb nicht der einzige Verlust in der Musikwelt. Völlig überraschend wurde der deutsche Jazz-Sänger Roger Cicero (†45) am 24. März nach einem Hirninfarkt aus dem Leben gerissen. Einen Monat nach ihm, am 21. April, verstarb Prince (†57). Sofort wurde über die Todesursache spekuliert. Erst Wochen später teilten die Behörden mit, dass der Sänger an einer unbeabsichtigten Überdosis von Schmerzmitteln starb.

Am 7. November musste sich die Musikwelt von der nächsten Ikone verabschieden: Leonard Cohen (†82). Der kanadische Dichter, Songwriter und Künstler wurde unter anderem mit seinem Hit «Hallelujah» weltberühmt und verstarb im Schlaf, nachdem er kurz zuvor zu Hause gestürzt war.

Viel zu jung aus dem Leben gerissen wurde die Sängerin Christina Grimmie (†22). Ein psychisch kranker Mann erschoss den US-«The Voice»-Star am 10. Juni bei einer Autogrammstunde.

Auch Schauspieler Anton Yelchin (†27) wurde nicht alt. Ganz Hollywood trauerte um das junge Talent, das vor allem mit seinem Auftritt im «Star Trek»-Film bekannt wurde. Am 19. Juni erdrückte ihn sein zwei Tonnen schwerer Jeep. Eine grosse Fan-Gemeinde trauerte auch um «Harry Potter»-Star Alan Rickman (69), der bereits am 14. Januar starb. Der britische Schauspieler hielt sein Krebsleiden bis zuletzt geheim.

Kultfiguren und Legenden

Auch das Idol vieler Kinder erlag dem Krebs.  «Löwenzahn»-Moderator Peter Lustig (†78) verstarb am 23. Februar im Kreis seiner Familie. Seine Fans zeigten ihre Trauer in Tausenden Nachrichten auf Facebook und Twitter. Ganz laut «Scheisse» sagten wohl die Bewunderer von Götz George (†77), als sein Management verlauten liess, dass der «Tatort»-Darsteller nach kurzer Krankheit am 19. Juni verstorben sei.

Lange litt ein anderer Star, der für seine grosse Klappe berühmt war, an einer Krankheit. Am 3. Juni musste sich die Sportwelt von Muhammad Ali (†74) verabschieden. Der an Parkinson erkrankte Boxer galt als eine der bedeutendsten Personen des vergangenen Jahrhunderts. Er starb im Spital an einem septischen Schock.

Kurz danach, am 27. Juni, musste bereits der nächste Kultstar gehen: Carlo Pedersoli alias Bud Spencer (†86). Mit den Fans trauerte auch sein Filmpartner und Freund Terence Hill (77). «Ich habe meinen liebsten Freund verloren. Ich bin erschüttert», zitiert ihn das italienische Magazin «Corriere della Sera». Spencers deutsche Synchronstimme, der Schweizer Wolfgang Hess (†79), verstarb am 27. April.

Zum Lachen brachte  Clown Dimitri (†80) nicht nur das Publikum in seiner Schweizer Heimat. Am 19. Juli schloss er zum letzten Mal seine Augen. Seine Tochter Masha (51) sagte zu BLICK: «Seine Zeit ist gekommen. Er hat nicht gelitten, mochte aber auch nicht mehr kämpfen.»

Kämpfer und Überlebenskünstler

Gekämpft hat dagegen Miriam Pielhau (†41). Die deutsche Moderatorin glaubte, den Brustkrebs besiegt zu haben. Völlig überraschend kehrte er aber zurück und kostete die Mutter einer vierjährigen Tochter am 12. Juli das Leben.

Als Überlebenskünstler galt bis zuletzt Fidel Castro (†90). Der frühere sozialistische kubanische Präsident und Revolutionsführer überlebte zahlreiche Attentate und regierte fast 50 Jahre lang  seine Heimat. Woran er am 25. November starb, hat sein Bruder Raúl Castro (85) bisher nicht verraten.

Genau einen Monat später schockierte die Nachricht von George Michaels (†53) Tod seine Fans. Ironischerweise starb der «Last Christmas»-Sänger ausgerechnet an Weihnachten an Herzversagen.

Bereits zwei Tage später dann die Hiobsbotschaft für «Star Wars»-Fans: Carrie Fisher (†60), die als Prinzessin Leia berühmt wurde, erlitt wenige Tage zuvor einen Herzinfarkt. Zunächst gab ihr Bruder Todd Fisher Entwarnung und sagte der Nachrichtenagentur AP, sie sei ausser Gefahr. Doch die Schauspielerin erholte sich nicht mehr und starb am 27. Dezember.

Publiziert am 28.12.2016 | Aktualisiert am 10.01.2017
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