Patrick «McDreamy» Dempsey (50) im exklusiven Interview Wie war der One-Night-Stand mit Bridget Jones?

Frohe Botschaft für alle, die «Doctor McDreamy»  nachtrauern. Es gibt ein Wiedersehen mit dem Traummann aus dem TV-Hit «Grey’s Anatomy». Im Kino. Der Hollywood-Beau spielt an der Seite von Renée Zellweger (47) in «Bridget Jones’s Baby» einen – na was schon – Herzensbrecher!

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BLICK: Wie war es, plötzlich ein Teil der Bridget-Jones-Welt zu sein?
Patrick Dempsey: Ich war sehr nervös. Die ersten beiden Folgen waren ja sehr erfolgreich, und die anderen Kollegen kannten sich alle. Aber ich wurde schneller zum Teil des Films, als ich gedacht habe.

Sie haben nach dem Aus bei «Grey’s Anatomy» eine Hollywood-Pause eingelegt.
Ich habe mich erst einmal voll auf meine Rennfahrerkarriere konzentriert und bin ja beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (F) sogar als Zweiter auf dem Podium gelandet. Darauf war ich ziemlich stolz. Es war ein 15-jähriger Weg dorthin. Ich habe aus meiner Leidenschaft eine wirkliche Erfolgsgeschichte gemacht.

Es gab schon Gerüchte, dass Sie die Schauspielerei an den Nagel hängen würden.
Ich weiss. Totaler Quatsch. Ich brauche es, vor der Kamera zu stehen.

Was wollten Sie als Bub werden – Schauspieler oder Rennfahrer?
Weder noch. Ich wollte Skirennfahrer werden. Ingemar Stenmark und Franz Klammer waren meine Idole. Dann sah ich ein Interview mit Stenmark, in dem er erzählte, dass er im Sommer auf einem Einrad trainiert. Ich habe mir dann auch eins zu Weihnachten schenken lassen und wurde so gut darauf, dass mich jeder in meiner Stadt kannte. Da hab ich dann gemerkt, wie gerne ich vor anderen auftrete und eine Show abziehe.

In «Bridget Jones’s Baby» sind Sie der Erfinder einer Dating App. Haben Sie so etwas auch schon mal ausprobiert?
Nicht in echt, weil es die noch nicht gab, als ich meine Frau kennenlernte. Aber ich habe ein paar Apps zum Rollenstudium analysiert. Ich bin eher skeptisch, ob sich diese Form des modernen Datings auf Dauer durchsetzen wird. Man kann zu viel manipulieren damit und sich zu einer anderen Person machen, als man wirklich ist.

Viele der Apps versuchen Leute zu verbinden, die möglichst viel gemeinsam haben. Ist das eine gute Idee oder sind es eher Gegensätze, die sich anziehen?
Ich glaube, dass Gegensätze das Salz in der Suppe sind. Sie zwingen dich, aus deiner Routine auszubrechen und Dinge für den anderen zu tun, die du sonst nicht tun würdest. Wenn man anders tickt als der Partner, kann man viel mehr erleben. Es ist die Würze und gleichzeitig auch die Herausforderung für eine Beziehung.

Womit überraschen Sie nach 17 Jahren Ehe Ihre Frau Jillian?
Mit Blumen aufkreuzen kommt immer gut an (lacht). Einfach mal etwas Ungewöhnliches tun, was uns aus unserer Routine
herausbringt.

Sie sind also ein Mann, der weiss, was seine Frau wünscht.
Als Mann musst du immer daran denken, dass du in solchen Sachen ein Anfänger bist und immer noch lernen musst. Egal, wie lange du in einer Beziehung bist. Im letzten Jahr habe ich viel gelernt, was das angeht. Man darf nicht alles als selbstverständlich ansehen, was der Partner einem gibt und ermöglicht.

Und das haben Sie getan?
Man gewöhnt sich leicht an eine gewisse Routine. Besonders, wenn man eine Karriere und Kinder hat. Ich habe begriffen, dass man den anderen für seine Leistungen schätzen muss. Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die eine Beziehung frisch halten.

Sie haben Anfang des Jahres die Schwelle zum halben Jahrhundert überschritten …
… und ich finde es immer noch surreal, die 50 hinter meinem Namen zu sehen. Es macht für mich keinen Sinn. Ich fühle mich wohler als je zuvor. Deshalb bin ich wirklich glücklich über mein Leben. Scheinbar wird vieles mit dem Alter besser – zumindest für mich.

Dennoch geht das Altern an niemandem spurlos vorbei.
Glauben Sie mir, ich weiss das. Ich habe drei Kinder, die mir meine körperlichen Mängel gerne vorhalten. Da brauche ich keinen Spiegel (lacht).

Sie haben im Film einen One-Night-Stand mit Bridget Jones, der ziemlich weitreichende Konsequenzen hat. Wie war er tatsächlich?
Spektakulär, natürlich (lacht).

Haben Sie so was Ähnliches schon mal privat erlebt?
Ob ich schon mal einen One-Night-Stand hatte? Also, ich musste mich noch nie mit solchen riesigen Auswirkungen wie im Film herumschlagen.

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
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