Rausschmiss Paris zu sündig für den Sündenpfuhl

  • Publiziert: 03.09.2010, Aktualisiert: 03.01.2012

LAS VEGAS - Darf Paris bald nur noch in Hilton-Hotels logieren? Zumindest in den Luxushäusern von Las Vegas ist das mit Kokain erwischte It-Girl nicht mehr willkommen.

Lover Cy Waits (34) hat es bereits erwischt: Nach weniger als einer Woche ist er seinen Job als Leiter der beiden Las Vegas-Nachtclubs «Tryst» und «XS» schon wieder los. Man habe sich von Waits getrennt, erklärt Jennifer Dunne, Pressesprecherin der luxuiösen «Wynn»-Resorts: «Er ist nun frei, andere Interessen zu verfolgen.»

Doch auch für Paris Hilton (29) bleiben die Türen der «Wynn»-Häuser in Zukunft verschlossen. Und das Hausverbot ist erst der Anfang: bereits verlangen Hoteliers und Clubbesitzer in Las Vegas ein flächendeckendes Feiermoratorium für die Blondine – offiziell, um das «positive Image» der Glücksspiel-Metropole nicht zu gefährden.

Tatsächlich geht es aber um mehr: Denn bei Verdacht auf Drogenkonsum droht in Las Vegas die sofortige Schliessung eines Lokals. Clubbesitzer fürchten daher um die eigene Lizenz, wenn sie Partygirl Paris weiterhin begrüssen. Damit dürfte Hiltons Karriere als Aushängeschild und Werbeträgerin für das Nachtleben von Las Vegas vorbei sein.

«Niemand würde Paris zurzeit engagieren. Ich weiss auch nicht, wie willkommen sie in den Nachtclubs der Stadt sein wird», meint ein anonymer Clubbesitzer zum Magazin «People»: «Man könnte denken, dass sie hier Drogen konsumiert, und kein Club will damit in Verbindung gebracht werden.»

Bisher hatte Hilton hier für Auftritte über 100 000 Dollars verlangen können. Am 27. Oktober muss die Hotelerbin aufgrund ihrer Verhaftung wegen Kokainbesitzes vor Gericht erscheinen. Ihr drohen bis zu vier Jahre Haft. (hq2)

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