Oscar-Gewinnerin Jennifer Connelly (45) «Die Schweiz ist mein Traumland»

Hollywood-Superstar Jennifer Connelly (45) ist ganz verliebt in die Schweiz. Wie sie im Interview mit BLICK gesteht.

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Buschige Augenbrauen und ein hypnotischer Blick: Die Schauspielerin Jennifer Connelly (45) wird wegen ihres markanten Gesichts schnell erkannt. «Hello, ich bin Jennifer», sagt sie zur Begrüssung. In ihrer luftigen weissen Bluse und der schwarzen engen Hose erinnert der Hollywoodstar, der diese Woche mit dem Meisterwerk «American Pastoral» ins Kino kommt, an einen Teenager.

BLICK: Sie haben eine enge Beziehung zu unserem Land: Einen Ihrer ersten Filme, «Phenomena», drehten Sie 1985 in einem Schweizer Internat. Woran erinnern Sie sich?
Jennifer Connelly:
Ach, es war traumhaft! Wir haben ein paar Tage in Zürich verbracht. Schon damals gefiel mir die Stadt sehr. Wir drehten aber vor allem in den Alpen. Ich erinnere mich noch heute an meine Begeisterung über diese wunderschöne Berglandschaft. Ich war so beeindruckt, dass ich seither jedes Jahr wiederkomme.

Wohin genau?
Im Winter machen ich und mein Mann immer einige Wochen Skiferien in Zermatt – es ist atemberaubend schön. Auch Zürich finde ich toll. Die Altstadt ist so hübsch herausgeputzt. Die Fenster im Grossmünster haben es mir besonders angetan. Die Art und Weise, wie das Licht dort in den Raum fällt... zauberhaft. Mir gefällt auch die eher ruhige und zurückhaltende Schweizer Mentalität.

Bei so viel Lob – nie daran gedacht, in die Schweiz auszuwandern?
Das ist gar keine schlechte Idee (lacht). Paul und ich sagen immer: Wenn wir nicht mehr in den USA leben wollen, steht die Schweiz ganz oben auf unserer Auswanderungsliste.

In Ihrem neuen Film «American Pastoral» spielen Sie eine ehemalige Beauty-Queen, die nicht mehr an diese Zeit erinnert werden will. Haben Sie sich in dieser Rolle wieder erkannt?
Oh ja, ich war ja früher ein Kindermodel. Die Geschichte nach dem Roman von Philip Roth hat mich extrem gefesselt. Meine Figur, Dawn, war einst Miss Jersey, dann verliert sie ihre Tochter und zerbricht an dieser Tragödie. Am Ende ist sie eine total oberflächliche Frau, so wie sie niemals werden wollte.

«American Pastoral» ist auch ein politischer Film. Er spielt in den 60er-Jahren, als die Menschen sehr wütend auf die Regierung waren. Eigentlich sehr ähnlich wie heute.
Oh ja. Wir erleben momentan eine gleiche Schwarz-Weiss-Sicht auf die Welt und unsere Mitmenschen wie damals.

Wie fühlt es sich in solchen Zeiten an, in den USA zu leben?
Das ist eine grosse Frage für ein grosses Land... Ich glaube, alle sind momentan sehr nervös. Niemand kann einschätzen, was nach diesen Präsidentschaftswahlen mit unserem Land geschieht. Gerade jetzt sind die kritischen Stimmen gegen unser Land verständlicherweise wieder stärker geworden.

Sie spielen an der Seite von Ewan McGregor, der neben der männlichen Hauptrolle zum ersten Mal auch Regie führte. Ist es einfacher, mit einem Regisseur zu arbeiten, der auch Schauspieler ist?
Ja, denn es war Ewan ungeheuer wichtig, als Regisseur eng mit den Schauspielern zusammenzuarbeiten. Er wollte, dass wir unsere Rollen interpretieren und aktiv mitgestalten, also auch darüber entscheiden, wie der Film erzählt wird. Nicht jeder Regisseur ist bereit, seinen Schauspielern so viel Verantwortung und Raum zu geben. Ewan ging während der Dreharbeiten jeden Morgen mit mir die Szenen durch. Hinter verschlossenen Türen. Nur wir zwei. Mit viel Zeit. Das habe ich sehr geschätzt.

2002 haben Sie für «A Beautiful Mind» einen Oscar gewonnen. Wo steht der bei Ihnen zu Hause?
Ich bin da ganz konventionell. Mein Oscar steht bei mir zu Hause schlicht und einfach im Bücherregal, zwischen meinen Lieblingsbüchern – und setzt hie und da etwas Staub an. Hauptsächlich erinnert er mich aber daran, wie sehr ich meinen Job liebe.

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 15.11.2016
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4 Kommentare
  • Janis  Rey 15.11.2016
    Ein sehr schönes Interview, kurz und knapp, spannende Fragen zusammengefasst!
    Den Film kann ich übrigens nur weiterempfehlen.
  • Max  Ochsner 15.11.2016
    ja kommt doch alle in die Schweiz. Wir können dann immer weniger bezahlen. (Mieten, Krankenkassen usw) Nur profitieren und keine Steuern bezahlen. Wir bezahlen ja schon die ganzen Eriträer, damit sie gesund werden und es ihnen gut geht. Wir haben ja ein Leben lang bezahlt, zum Dank haben wir immer weniger. Bravo Samaruga und Co
  • Kunz  Rene 15.11.2016
    "Die Schweiz ist mein Traumland"? Leider und bedauerlicherweise für sehr viele Schweizer Bürger, vor allem die älteren und alten Schweizer und Schweizerinnen überhaupt nicht mehr!
  • Jack  Solarig 15.11.2016
    Eine wunderschöne und wundervolle Frau. War schon als Jugendlicher fast ein wenig in sie verliebt, als sie in "Once Upon A Time in America" (Film von Sergio Leone mit u.a. Robert de Niro) als junge Frau in einem Hinterhof-Theater heimlich tanzte.