Oscar-Gewinner Eddie Redmayne (34) über seine junge Familie, den neuen Film und das Treffen mit der «Harry Potter»-Erfinderin «Ich hatte Angst vor J.K. Rowling»

Er gewann einen Oscar, heiratete die Liebe seines Lebens und wurde kürzlich Papa: Eddie Reddmayne (34) hat zurzeit alle Hände voll zu tun. Nun ist er auch noch im Harry-Potter-Spin-off «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind» zu sehen.

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Oscar-Gewinner Eddie Redmayne (34) trägt Pullover der Marke Gucci. Denn es ist winterlich kalt, als wir uns im New Yorker Edelhotel Four Seasons zum Interview über seinen Film «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind» treffen.

BLICK: In «Phantastische Tierwesen» wirken Sie so, als ob Sie etwas neben sich stünden.
Eddie Redmayne: Das finde ich so toll an meiner Rolle als Newt. Er hat diese heldenhaften Eigenschaften, aber ist sehr scheu. Mit seinen Kreaturen kann er umgehen, mit Menschen weniger.

Wie kommen Sie mit Kreaturen wie Haustieren zurecht?
Ich hatte mal einen Hund, als ich jünger war. Er war taub und hat immer überall ein Chaos angerichtet. Ich habe ihn sehr geliebt. Ansonsten bin ich leider allergisch gegen Katzen, Pferde und andere Haustiere. Das kann peinlich sein. Ich habe mich bei meinen Schwiegereltern mal auf einen Sessel gesetzt, der sonst der Stammplatz der Familienkatze ist. Plötzlich hatte ich überall Ausschlag.

Was war der magischste Moment in Ihrem Leben?
Da gab es zwei. Meine Hochzeit und die Geburt meiner Tochter Iris.

Wie sehr hat die Familie Ihr Leben verändert?
Total. Ich weiss, es klingt nach Klischee. Aber jeden einzelnen Erfolg habe ich im Team mit meiner Frau Hannah erleben dürfen. Das macht alles noch besser und schöner.

Sie drehen Filme am Fliessband und haben jetzt ein Neugeborenes zu Hause. Finden Sie und Hannah überhaupt Zeit allein füreinander?
Ja, nachdem ich mit «The Danish Girl» fertig war, sind Hannah und ich mit unserer acht Wochen alten Kleinen nach Brasilien gereist. Ich wollte einfach mal durchatmen. Andererseits weiss ich auch, wie schnelllebig meine Branche ist. Man darf nicht zu lange weg sein.

Ihre Figur hat magische Kräfte. Was würden Sie damit anfangen?
Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Wenn meine Zauberkräfte richtig stark wären, würde ich überall auf der Welt für Frieden sorgen. Mit einem Wink meines Zauberstabs. Ich habe sogar noch einen aus meiner Kindheit.

Sie wollten Zauberer werden?
Ja, und das lange vor Harry Potter. Meine Oma hat mich als Bub in die Zauberläden in Edinburgh mitgenommen. Sie war aus dem Häuschen, als ich die Rolle in «Phantastische Tierwesen» bekam. «Ich habe schon immer gewusst, dass in dir ein echter Magier schlummert», sagte sie.

Viele Ihrer Filme spielen in der Vergangenheit. Fasziniert Sie Geschichte?
Und wie! Ich liebe Geschichte, obwohl ich mir Daten nur schlecht merken kann. Ich erlebe Geschichte durch Kunst und Architektur. Das habe ich an der Uni studiert. Bevor ich eine Filmfigur spiele, gehe ich in die National Portrait Gallery in London und schaue mir Gemälde aus der Zeit an. Das ist für mich die beste Inspiration.

Gibt es Momente, in denen ein freundlicher Typ wie Sie übel gelaunt ist?
Ich bin von Haus aus nett. Wenn ich am Set bin und wüsste, dass die ganze Crew mich für ein Arschloch hält, würde ich nur nervös. Deshalb versuche ich, mich mit jedem gut zu stellen.

Durchschauen Sie Menschen, die nur nett zu Ihnen sind, weil sie etwas von Ihnen wollen?
Ich höre auf meinen Instinkt, falle damit aber auch ab und zu auf die Nase. Gut, dass ich meine Frau habe. Die erkennt den wahren Charakter eines anderen auf Anhieb viel besser als ich.

Wie hatten Sie sich J. K. Rowling vorgestellt?
Ich hatte echt Schiss, als ich sie das erste Mal getroffen habe. Ich neige zu neurotischem Verhalten und habe erwartet, dass ich als ungeeignet gefeuert werde, wenn sie mich sieht. Aber diese Frau ist einfach toll. Wir haben uns eine Stunde über meine Rolle und die Herkunft der Figur unterhalten.

Publiziert am 22.11.2016 | Aktualisiert am 22.11.2016
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1 Kommentare
  • Heiniger  Silvia 22.11.2016
    Ich habe am Sonntag den Film "Phantastische Tierwesen" gesehen.
    Der Film ist wirklich eindrücklich produziert!
    Man spürt sehr gut, das J.K.Rowling die Geschichte schrieb. Niemand ausser Ihr, erbringt die Personen und Wesen so gut rüber! Einfach genial!