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In «Slumdog Millionaire» kommt die kleine Rubina (9) ganz gross raus. Der Oscar-Abräumer hat die Neunjährige aus den Slums an die Seite von Nicole Kidman katapultiert. Mit der Australierin drehte der Mini-Filmstar vor kurzem einen Werbespot im «Lake Palace Hotel» in Udaipur (Indien). Der Spot ist zwar für Schweppes, aber ansonsten wenig prickelnd und reichlich seltsam (siehe Video). Seltsam sei auch Nicole Kidman gewesen, gibt Rubina jetzt in ihrer Autobiografie zu Protokoll.
Sie habe Nicole nicht besonders gut kennen gelernt. Das mag vor allem daran gelegen haben, dass die 42-Jährige sich hartnäckig weigerte, aus ihrem Wohnwagen zu kommen – aus Angst, dass ihr die Sonne den Alabaster-Teint versengt. Kein Wunder, schlussfolgert Rubina: «Sie ist sehr seltsam, still, spricht nichts. Ich denke, sie ist schüchtern.»
Die Kollegin mag noch so merkwürdig gewesen sein, der Werbespot hat sich in jedem Fall ausgezahlt. Sie hat für die paar Minuten eine höhere Gage erhalten als für «Slumdog Millionaire». Auch die 192-Seiten-starke Biografie, geschrieben von der Journalistin Divya Dugar, wird Geld in die Kassen spülen. Geld, das dringend gebraucht wird. Denn im Buch gibt Rubina zu, dass sich ihr Leben trotz Karriere nicht geändert hat. Immerhin: Jetzt könne sie wenigstens zu einem Bezahl-Klo laufen, statt wie früher einfach an die Zuggleise pinkeln zu müssen. (aau)
Rubina Ali (9) bringt ihre Biografie auf den Markt.- AP