Mireille Blanco (77) wartet auf Unterhalt von ihrem Ex-Mann: «Sperrt Roberto weg, bis er zahlt!»

Der Spass ist vorbei! Entertainer Roberto Blanco (77) wird per Haftbefehl gesucht. Auf Antrag seiner Schweizer Ex-Frau Mireille Blanco (77). Im BLICK-Interview erzählt sie, warum sie ihn hinter Gittern sehen will.

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BLICK: Frau Blanco, die Gerichtsvollzieher jagen Ihren Ex-Mann gerade in ganz Deutschland. Warum?
Mireille Blanco:
Er schuldet mir Unterhaltszahlungen in der Höhe von 180 000 Franken. Das hat das Amtsgericht in München letzten September entschieden. Seither weigert er sich zu zahlen und behauptet, er sei pleite. Die Beweise dafür bleibt er den Gerichtsvollziehern aber schuldig.

Sie waren 49 Jahre mit Roberto Blanco verheiratet. Was denken Sie heute über ihn?
Er ist niveau- und charakterlos. Nie hätte ich gedacht, dass er mir so etwas antun könnte. Heute bereue ich diese Ehe sehr, weil er mich und unsere zwei Töchter einfach hängen lässt. Er hat uns aus seinem Leben einfach verbannt. Während der ganzen Ehe stand ich zu ihm, als Dank hat er mich belogen und betrogen. Es geschieht ihm recht, wenn er jetzt verhaftet wird. Mein Wunsch wäre es sogar: Sperrt ihn weg, bis er zahlt!

Ihr Ex-Mann sagt, er würde zahlen, wenn er das Geld hätte. Glauben Sie ihm das?
Das empfinde ich als schamlose Lüge. Seit unserer Trennung vor zehn Jahren kämpfe ich um diesen Unterhalt. Ich bin davon überzeugt, dass er, nach 50 Jahren im Showbiz, irgendwo noch etwas auf der Seite hat. Es blieb ihm einfach genügend Zeit, um es wegzuschaffen. Einen grossen Teil hat er ja seiner neuen Frau überschrieben. Und wenn man ihn so sieht, nagt er ja nicht am Hungertuch. Er fährt einen teuren Audi Q7 und wohnt in ­einem schicken Haus in Salzburg. Das alles ist doch einfach eine grosse Tragödie.

Wo leben Sie heute? Wie kommen Sie über die Runden?
Meine Situation ist erniedrigend und katastrophal. Seit fast zwei Jahren lebe ich jetzt bei ­einem Freund meiner Tochter in Südfrankreich. Von meiner kleinen Rente kann ich mir gerade mal ein Zimmer für 300 Franken leisten. Doch auch hier muss ich jetzt raus.

Was ist passiert?
Der Freund meldet jetzt Eigenbedarf auf das Zimmer an. Doch eine neue Wohnung kann ich mir nicht leisten, mir fehlt schlicht das Geld für die Mietkaution. In ein paar Tagen brauche ich jetzt dringend eine Lösung, sonst bin ich in meinem Alter plötzlich obdachlos. Meine Tochter Patricia hilft mir, so gut es geht.

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?
Dieser Rosenkrieg hat mich viel Kraft und Lebensmut gekostet. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass dieser Mann zur Besinnung kommt und endlich diese 180 000 Franken zahlt. Dann kann ich zur Ruhe kommen und mein Leben weiterführen. Mit dem Geld liegt dann auch wieder eine richtige Wohnung drin. Und wer weiss, vielleicht finde ich sogar wieder einen Mann, dem ich vertrauen kann. Das ist mir Roberto schuldig!

Publiziert am 01.07.2014 | Aktualisiert am 01.07.2014

Der Blanco-Rosenkrieg

Salzburg (A)/Cap-d’Ail (F) – Sie trafen sich in den wilden 60ern. Seit 1964 waren Mireille und Roberto Blanco verheiratet. «Damals war er noch nicht bekannt. Ich habe diesen Mann aufgebaut», sagt die Schweizerin. Richtig berühmt wurde Blanco 1972 mit seinem Gassenhauer «Ein bisschen Spass muss sein». Lange wurde über seine Untreue gemunkelt, 2001 hatte seine Frau Gewissheit. Die Geliebte brachte den unehelichen Sohn Roberto Robin zur Welt. Das war das Ende der Ehe, 2004 reichte Mireille Blanco die Scheidung ein. Das Ex-Paar liefert sich seither einen erbitterten Unterhaltsstreit.

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30 Kommentare
  • helmut  urlaub aus albbruck
    01.07.2014
    Gratuliere zu soviel Skrupellosigkeit Herr Blanco,
    schäbiger geht nicht.Um über Ihren Charakter nachzudenken wäre
    der Knast der richtige Ort.
  • michael  przewrocki aus basel
    01.07.2014
    Bevor man hier alles glaubt würd ich ich die Gegenseite anhören.
  • Susanne  Moor-Isch , via Facebook 01.07.2014
    Als 78 jährige Frau nach 50 Jahren Ehe hat man schlicht das Recht auf Unterhaltszahlungen des Ex-Mannes. Ihr wurden auch gerichtlich 180000.- Fr. zugesprochen! Es ist kriminell, wenn man diesen Herren nicht pfändet oder falls er alles der jetzigen Frau zugeschaufelt hat, dieses Handeln als nichtig einklagt. Die 1.Ehefrau war vorher und hat 50 Jahre sicherlich ihren Job als Hausfrau... gemacht!
  • Patricia  Meier 01.07.2014
    Ich würde mich ja schämen, wenn ich mir jahrelang von meinem Mann finanzieren lassen hätte und dann sogar noch nach der Scheidung seine Konten plündern würde. Bei solchen Fällen frage ich mich immer wieder, ob diese Frauen eigentlich keinen Stolz und Selbstrespekt haben. Wenn keine kleinen Kinder da sind, soll sich jeder Erwachsene selbst finanzieren. Es gibt keinen Grund, warum diese Frau die letzten 30 Jahre nicht gearbeitet hat. Ausser natürlich Faulheit.
  • Ronn  sommer 01.07.2014
    Die Jahre über nur als Ehefrau des Robeo bedienen zu lassen. Überall dabei sein und natürlich gerne im Mittelpuinkt und sicher noch als VIP. Das schöne lebnen hat ihr sicher gefallen. Sicher auch gedacht es gehe immmer so weiter.
    Die Frau wollte gar nichts anderes. Sonst hätte sie nicht dauernd und das seit Jahren mit der Tochter Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gesucht. Natürlich will sie wie fast jede geschiedenen Frau den Lebensstandart vom Ehemann finanzieren lassen. Klappt nicht immer.