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Michelle Hunziker erfuhr die Kehrseite des Ruhms am eigenen Leib. Stalker verfolgten die schöne Moderatorin. Und machten ihr Leben zur Hölle. Zahlreiche Anzeigen waren nötig, um den Psycho-Fans das Handwerk zu legen.
Ein besonders perfider Stalker bewarb sich bei ihr sogar als Leibwächter: «Er hat sich in Uniform mit der Pistole im Anschlag präsentiert. Ich hielt das für eine sehr seltsame Art, bei einem Vorstellungsgespräch zu erscheinen und zeigte ihn an», erinnert sich Hunziker. Bei ihm zuhause fanden Ermittler 36 Patronen. Er wurde verurteilt.
Doch Silvano war nicht der erste, der ihr das Leben schwer machte. «Tibor musste ich fünfzehn Mal anzeigen. Er war überzeugt davon, der Vater meiner Tochter Aurora zu sein», erzählt die 33-Jährige im Interview mit dem «Corriere della Sera». Er habe ihr Briefe geschickt und behauptet, er werde als Kronzeuge von der Mafia verfolgt. «Ich sollte ihn schützen.»
Hunziker setzte per Gerichtsbeschluss durch, dass Tibor mindestens zehn Meter Abstand halten muss. «Ich hatte damals sehr grosse Angst, fühlte mich verletzlich.» Sie gründete eine Stiftung für Stalking-Opfer: «Auf mich passen Leibwächter auf. Zum Glück habe ich genug Geld. Andere Frauen haben diese Möglichkeit nicht», sagt Hunziker.
Doch auch Stalkern will Michelle helfen. Sie bietet ihnen psychologische Unterstützung an. (b3i)
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