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Madonnas Pläne wurden durchkreuzt, weil sie alleinerziehende Mutter ist. Da die Sängerin geschieden sei, erfülle sie die gesetzlichen Voraussetzungen nicht, sagte ein Sprecher des malawischen Informationsministeriums. Das Gesetz besage, dass ein Kind in elterliche Fürsorge gegeben werden müsse: «Und elterliche Fürsorge bedeutet nun mal: Vater und Mutter.»
Die 50-jährige Madonna hält sich derzeit mit ihren leiblichen Kindern Lourdes (12) und Rocco (8) sowie dem inzwischen drei Jahre alten Adoptivsohn David in Malawi auf. Am Montag hatte sie in der Hauptstadt Lilongwe versucht, die Adoption voranzutreiben.
Zuvor hatten bereits Menschenrechtsgruppen Madonna aufgefordert, auf die Adoption zu verzichten. Sie werfen ihr vor, ihren Star-Status auszunutzen, um die strengen Adoptionsgesetze des Landes zu umgehen.
Bei dem Mädchen handelt es sich um die vierjährige Chifundo «Mercy» James, die in einem Waisenhaus lebt. Ihre 18 Jahre alte ledige Mutter war kurz nach der Geburt gestorben, der Vater hat offenbar kaum Kontakt zu dem Kind.
Madonna hatte das Mädchen bei ihrem Malawi-Besuch 2006 kennengelernt; im Oktober 2006 hatte sie zusammen mit ihrem Ehemann Guy Ritchie den damals 13 Monate alten Davi adoptiert. Zwei Jahre später, im November 2008, liessen sich Madonna und Ritchie scheiden. Und deshalb wird jetzt nichts aus einer weiteren Adoption. (SDA)
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