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Das Urteil der Richter letzte Woche war eindeutig: Madonna darf die kleine Mercy nicht adoptieren. Die Gründe: Zu kurz habe sich die Queen of Pop im Land ihres Wunschkindes aufgehalten – von den vorgeschriebenen 18 Monaten verbrachte sie gerade mal eine Woche in Malawi. Zu wenig geordnet seien Madonnas Verhältnisse. Und zu laut war der Widerstand des plötzlich wieder aufgetauchten leiblichen Vaters, James Kambewa.
Doch genau das bringt Mercys Onkel, Peter Baneti, zur Weissglut – und damit stärkt er Madonnas Rücken. Der britischen «Sun» sagt er genervt: «Dieser Mann hat sich nie um seine Freundin, Mercys Mama gekümmert, wenn sie ihn gebraucht hätte. Er kam nicht mal, um seine Tochter sehen.»
Madonna hat unterdessen die Hoffnung noch nicht aufgegeben, legt Berufung gegen das Urteil ein, will Mercy unbedingt zu sich und ihren Kindern holen – und die Kleine möchte angeblich dasselbe. «Mercy war am Boden zerstört. Sie hat eine Verbindung zu ihrer neuen Familie aufgebaut und rief nach Madonna: ‹Wo ist meine Mama?›» erzählt eine aufgewühlte Angestellte des Waisenhauses, in dem Mercy unter anderem aufgewachsen war.
Steigen damit Madonnas Chancen? Auch, nachdem sich Ex-Mann Guy Ritchie für sie eingesetzt hat? Womöglich könnte der Prozess dieser Tage wieder neu aufgerollt werden. Das Kapitel über Madonnas Kinder-«Shopping» ist damit noch lange nicht zugeschlagen. (mky)
Was meinen Sie: Sollte Madonna ihre Niederlage akzeptieren und Mercy in Ruhe lassen? Oder soll sie weiterkämpfen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
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