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Madonnas Leben gleicht momentan einer riesigen Baustelle: Pech in der Liebe – Ihr Glück mit Model-Lover Jesus war nur von kurzer Dauer. Verpatzte Adoption – Mercy muss in Malawi bleiben. Und Neid im eigenen Haus – Madonna ist eifersüchtig auf Tochter Lourdes, die zu einer jungen Frau heran reift.
Und jetzt muss sie noch mit ansehen, wie ein Erdbeben im Land ihrer Grosseltern väterlicherseits Verwüstung und Zerstörung angerichtet hat. Genau in der Region, wo sich die Tragödie am frühen Montagmorgen ereignet hat, wohnten auch Madonnas Vorfahren. Auch jene hatten die ungeheuerliche Gewalt und Kraft der Erde zu spüren bekommen, als 1915 eine Erschütterung rund 33000 Menschenleben kostete.
«Es macht mich glücklich, wenn ich jenen helfen kann, die aus der Stadt meiner Vorfahren kommen», lässt die 50-Jährige in einer Mitteilung verlauten. «Mein Herz ist bei den Familien, die ihre Liebsten und all ihr Hab und Gut verloren haben!»
Wie viel Madonna springen lässt, wollte ihre Sprecherin Liz Rosenberg nicht verraten. Doch es ist die Rede von 500000 Dollar.
Böse Zungen mögen jetzt vielleicht Madonna unterstellen, sie zeige sich nur deshalb grosszügig, um bei den Richtern in Malawi ein Stein im Brett zu haben. Doch ganz egal, was sie dazu bewegt haben mag: Die Geste ist lobenswert und hilft jenen, die es momentan am meisten nötig haben. Den 70000 Obdachlosen, den verwaisten Kindern, den unzähligen Verletzen. (mky)
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Madonna will den Italienerin helfen. (AP)