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David Carradine steht in Bangkok vor der Kamera für seinen neuen Film «Stretch». Nach einem anstrengenden Drehtag hätten er und seine Kollegen den Feierabend geniessen sollen. Doch Carradine erscheint nicht, ist telefonisch nicht zu erreichen.
Dann, heute Morgen macht ein Zimmermädchen den schrecklichen Fund: In Carradines Suite, Zimmer Nummer 352, entdeckt sie den Schauspieler – tot im Kleiderschrank, mit einer Gardinenkordel um seinen Hals und den restlichen Körper.
Die genaue Todesursache ist momentan noch völlig unklar: Die örtlichen Behörden sprechen von Selbstmord. Die US-Botschaft bestätigt zwar den Tod, will sich zu den wahren Umstände noch nicht äussern.
Der Manager des Kung-Fu-Stars ist geschockt: «Er war doch noch voller Leben, wollte immer arbeiten, war eine grossartige Person!»
Carradine erreichte Berühmtheit für seine Rolle als Kwai Chang Caine in der 70er-Jahre-Kult-Serie Kung Fu. 2003 brachte Star-Regisseur Quentin Tarantino den Schauspieler mit «Kill Bill» auf die Kinoleinwände. Insgesamt wirkte er in weit über 100 Filmen mit.
Er hinterlässt Ehefrau Annie Bierman und vier Kinder. (mky)
Quentin Tarantino holte ihn 2003 zurück vor die Kamera.- AP