«Julian hat Angst vor dir» Robin Thicke schlägt seinen Sohn

Robin Thickes Ex-Frau Paula Patton stellt vor Gericht einen Notfall-Antrag um das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn. Der Sänger soll ihn misshandelt und in seinem Beisein Drogen genommen haben.

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Schwere Vorwürfe gegen Robin Thicke (39): Die Ex-Frau des Sängers, Paula Patton (41), will ihm das Sorgerecht für ihren Sohn Julian (6) entziehen, weil der Sänger ihn geschlagen haben soll. Die Schauspielerin, die bis 2015 zehn Jahre mit Thicke verheiratet war, sagte ihm laut «RadarOnline»: «Julian hat Angst vor dir.» Vor Gericht hat sie darum einen Notfall-Antrag ausgefüllt und schreibt darin: «Ich bin besorgt über seinen Alkohol- und Drogen-missbrauch als auch über die Form der Bestrafung, um Julian zu disziplinieren.»

Die Schule verständigte das Jugendamt

Der Bub habe ihr erzählt, dass sein Vater ihm den Hintern versohlt und dabei «richtig hart» zugeschlagen habe. Auch seinem Lehrer hat er sich offenbart, worauf dieser der Schule meldete, dass Thicke ihn «fest schlägt, aber nie dort, wo man es sehen kann». Daraufhin reagierte der Rektor, da das seiner Meinung nach «über normale Bestrafungen hinausgeht». Die Schule habe Anfang Monat das Department of Children and Family Services – eine Art Jugendamt – verständigt. Die Behörde sah allerdings keinen Grund, einzuschreiten und die Sorgerechtsvereinbarung zu ändern.

Trotzdem hat Patton bisher ein erneutes Treffen von Vater und Sohn verhindert und fordert, dass der Kleine zukünftig «zu keiner Zeit» ohne Aufsicht mit ihrem Ex-Mann allein gelassen werden darf. Auch Julians Nanny sagte aus, dass er angespannt und nervös sei, wenn sein Vater in der Nähe ist. Sie behauptet auch, dass Thicke Gras rauche, wenn der Sohn bei ihm sei.

«Nur sehr selten und als letzter Ausweg»

Der Sänger verteidigt die Bestrafung und rechtfertigt sich in den Gerichtsdokumenten. «Nur sehr selten und als letzter Ausweg» gebe er seinem Sohn leichte Klapse auf den Hintern – mit der flachen Hand, was nicht gegen das Gesetz verstosse. «Das ist die Art der Disziplinierung, auf die ich mich mit Paula während unserer Ehe geeinigt habe.» Er vermutet, Patton wolle sich mit dem Antrag rächen, weil sie im Dezember nicht zur Beerdigung seines Vaters Alan Thicke (†69) eingeladen worden war. «Paula hatte keine positive Beziehung zu meinem Vater und machte oft negative Kommentare über ihn. Deshalb war sie bei der Trauerfeier nicht willkommen», heisst es in den Dokumenten.

Der Richter stimmt dem Sänger offenbar zu und lehnt den Antrag auf Einschränkung des gemeinsamen Sorgerechts ab. Die Beweise «für grossen, irreparablem Schaden oder eine Gefahr» seien ungenügend. Auch Pattons Forderung nach einem Drogentest für ihren Ex hält er nicht für nötig. Trotzdem beobachtet das Jugendamt die Familie weiterhin und soll die Beteiligten bereits zu erneuten Befragungen eingeladen haben. (kyn)

Publiziert am 13.01.2017 | Aktualisiert am 13.01.2017
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