Immer mehr Details über das traurige Ende der «Anna»-Schauspielerin kommen ans Licht.
So sei Silvia Seidel in den letzten Monaten depressiv gewesen. «Wir wussten seit letztem Herbst, dass Silvias Zustand sehr kritisch ist. Sie war in Behandlung», sagt Regisseur Stefan Zimmermann (52), ein enger Freund der legendären «Anna»-Actrice. Depressionen haben schon ihre Mutter Hannelore (†52) 1992 in den Freitod getrieben. Den Kummer versuchte Seidel mit Medikamenten und Alkohol zu dämpfen.
«Silvia kam jeden Nachmittag, trank Bier und Schnaps», erinnert sich Wirtin Maria Mucalovic (59) in der «Bild»-Zeitung. Sie war die Frau, welche Seidel als vermisst meldete, da diese schon länger nicht mehr bei ihr war. Die Schauspielerin sei auch finanziell angeschlagen gewesen, sie erhielt in den letzten Jahren nur noch Nebenrollen.
«Ich habe keine Arbeit, keine Liebe. Wenn mir das Geld ausgeht, verliere ich auch noch meine Wohnung. So kann ich nicht leben. Maria, ich will nicht mehr.» Das habe Silvia ihrer Wirtin zuletzt gesagt. Vergangenen Samstag hat sie der Lebensmut ganz verlassen. Silvia wurde tot in ihrer Münchner Wohnung aufgefunden. Sie hinterliess einen Abschiedsbrief.
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