Silvia Seidel (†42) «Jeden Tag Schnaps und Bier!»

Immer mehr Details über das traurige Ende der «Anna»-Schauspielerin kommen ans Licht.

  • Publiziert: 08.08.2012

So sei Silvia Seidel in den letzten Monaten depressiv gewesen. «Wir wussten seit letztem Herbst, dass Silvias Zustand sehr kritisch ist. Sie war in Behandlung», sagt Regisseur Stefan Zimmermann (52), ein enger Freund der legendären «Anna»-Actrice. Depressionen haben schon ihre Mutter Hannelore (†52) 1992 in den Freitod ­getrieben. Den Kummer versuchte Seidel mit Medikamenten und Alkohol zu dämpfen.

«Silvia kam jeden Nachmittag, trank Bier und Schnaps», erinnert sich Wirtin Maria Mucalovic (59) in der «Bild»-Zeitung. Sie war die Frau, welche Seidel als vermisst meldete, da diese schon länger nicht mehr bei ihr war. Die Schauspielerin sei auch finanziell angeschlagen gewesen, sie erhielt in den letzten Jahren nur noch Nebenrollen.

«Ich habe keine Arbeit, keine Liebe. Wenn mir das Geld ausgeht, verliere ich auch noch meine Wohnung. So kann ich nicht leben. Maria, ich will nicht mehr.» Das habe Silvia ihrer Wirtin zuletzt gesagt. Vergangenen Samstag hat sie der Lebensmut ganz verlassen. Silvia wurde tot in ihrer Münchner Wohnung aufgefunden. Sie hinterliess einen Abschiedsbrief.

Beliebteste Kommentare

  • Martin  Brummel
    Vorher wo es nötig gewesen wäre hat es kein Schwein interessiert, und jetzt wo es schon vorbei ist müssen wir jede Kleinigkeit erfahren.
  • Adrijana  Berishaj , St. Gallen
    Es ist traurig, ganz alleine zu sein. Noch trairiger ist, dass die wirtin sie als vermisst melden lassen musste, weil sie sonst niemanden hatte. Ein einsames leben unter medikamenten- und und alkoholvollrausch kann nicht schön sein. Schade, konnte ihr niemand beistehen...

Alle Kommentare (7)

  • Waschi  Peter , Genf
    Alkoholkranke Frauen bleiben ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Statistisch gesehen erkranken immer mehr Frauen an Alkoholismus. Alkohol bietet für viele Frauen eine Fluchtmöglichkeit.
    • 08.08.2012
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  • B.  Wiss
    Irgendwie hat ihre Mutter ihr diese Lösung vorgelebt, es sollte doch vorgelebt werden, dass immer irgendwo wieder ein Türchen aufgeht und das Leben lebenswert bleibt. Aber ich weiss, Depressionen sind unheilbar und nicht zu unterschätzen, nur muss man den Kindern unbedingt ein positives Denken mitgeben, dies von allen Seiten. Es ist einfach zuschade, wenn sensible Menschen den Freitod wählen.
    • 08.08.2012
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  • maria  grüter
    muss das wirklich sein dass man jetzt ihr leben durch den kakao zieht.?? lasst doch frau seidel nun in frieden, den jetzt hoffentlich gefunden hat, ruhen... ich versteh echt nicht dass diese wirtin rumerzählt dass frau seidel getrunken hat. das geht niemanden was an und die medien schon gar nicht.. ich an ihrer stelle hätte auf die versteckten hinweise "ich will nicht mehr" reagiert. oder auch dieser arzt bei dem sie in behandlung war, hätte reagieren müssen.
    • 08.08.2012
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  • Adrijana  Berishaj , St. Gallen
    Es ist traurig, ganz alleine zu sein. Noch trairiger ist, dass die wirtin sie als vermisst melden lassen musste, weil sie sonst niemanden hatte. Ein einsames leben unter medikamenten- und und alkoholvollrausch kann nicht schön sein. Schade, konnte ihr niemand beistehen...
  • Gregor  Meier
    Schade, Silvia Seidel erinnert mich an Reinhold Harmstorf, der sich auch das Leben genommen hat, nachdem sein Stern am sinken war. Ruhe in Frieden.
    • 08.08.2012
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