Jades Mutter hielt ihr bis zum Tod die Hand

  • Publiziert: 23.03.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

LONDON – In nur sieben Monaten hat der Krebs Jade Goody dahingerafft. Ihre Mama und ihr Liebster streichelten bis zum letzten Atemzug ihre Hand.

Nur Dank einer grossen Menge Morphium werden Jades letzte Stunden nicht zu Höllenqualen. Schon einen Tag vor ihrem Tod fällt sie wegen der hohen Schmerzmittel-Dosis ins Koma. Nur manchmal kommt sie kurz zu sich. Kaum ist sie bei Bewusstsein, döst sie auch schon wieder weg. Ihre Mutter Jackie ist die ganze Zeit bei ihr, verlässt sie keinen Augenblick. Zu gross ist die Angst, sie könnte den Zeitpunkt verpassen, wenn die Kräfte ihre kleine Jade endgültig verlassen.

Kurz nach 3 Uhr in der Früh die traurige Gewissheit: Jade ist tot. Im Schlafanzug und Pantoffeln läuft Jackie hinter dem Leichnam her, als der Körper ihrer Tochter ins Krankenauto getragen wird. Mit zittriger Stimme wünscht sie ihr ein letztes «Goodbye, Jade».

Und dann wartet auf die 50-Jährige der wohl schwerste Moment ihres Lebens: Vor Dutzenden von Kameras und Journalisten sagt sie: «Meine wunderschöne Tochter ist nicht mehr. Sie hat jetzt ihren Frieden gefunden,… ich kanns nicht fassen.» Sie habe ja gewusst, dass dies bald kommen würde. Aber der Schmerz sei so gros, dass sie fast nicht damit fertig werde.

Und auch Jades Mann, Jack Tweed, kann die Tränen nicht zurückhalten, als er der Wahrheit ins Auge blicken muss, dass er seine Liebste nie mehr wiedersehen wird: «Mein Herz ist gebrochen. Was soll ich bloss ohne sie tun?» Auch er hat die ganze Nacht am Totenbett gesessen und die Hand seiner Liebsten gehalten.

In der Zwischenzeit hat die Nachricht auch Jades Ex-Mann und Vater ihrer Söhne erreicht. Bei ihm sind die zwei gemeinsamen Jungs, Bobby (5) und Freddy (4), die er mit der traurigen Realität konfrontieren muss: «Mummy ist jetzt im Himmel. Sie ist nun bei den Engeln», sagt Jeff Brazier zu den Kleinen.

Jade (†27) hat seit 2002 ihr gesamtes Leben vor den Augen der Öffentlichkeit verbracht. Und es war ihr Wunsch, auch so zu sterben. Mit dem Verkauf von Fernsehrechten über ihr Leben hat es Jade zu beachtlichem Wohlstand geschafft: Ihre Söhne sollten eine bessere Kindheit als sie haben.

Doch nicht nur Geld hinterlässt der Reality-TV-Star ihrem Bobby und Freddy. Als sie letzte Woche von ihnen Abschied nahm, gab sie den Buben noch dies auf ihren Lebensweg ohne Mami mit: «Wenn ihr in den Himmel schaut und dort den hellsten Stern seht, müsst ihr immer daran denken, dass ich das bin. Ich schaue von dort auf euch runter – in ewiger Liebe.» (ab)

play «Wie soll ich nur ohne sie leben?», verkündete Jack wenige Stunden nach Jades Tod. (Getty Images)

Top 3

1 Trash-Party in Cannes Wie zieht man sich für P. Diddy an?bullet
2 Magier Roy Horn Video soll Sexattacken auf seine Pfleger zeigenbullet
3 Sportlich Miley Cyrus flitzt, der Busen blitztbullet

People International