Weil er Medis versteckte Jacko-Arzt stoppte Reanimation

LOS ANGELES – Neue Vorwürfe gegen Dr. Conrad Murray. Er soll mit der Wiederbelebung von Michael Jackson aufgehört haben, um Arzneimittel zu beseitigen.

  • Aktualisiert am 14.01.2012

Als der King of Pop im Sterben lag, habe Dr. Conrad Murray die Herz-Lungen-Reanimation gestoppt, damit er vor dem Eintreffen der Notärzte noch schnell alle Ampullen mit Medikamenten wegschaffen konnte. Dies behauptet der Bodyguard, der den Notruf wählte.

Murray habe den Sicherheitsmann zudem angewiesen, die Medis in Plastiktüten und diese dann noch in Stoffsäcke zu verpacken, wie es in den Dokumenten heisst, die der «Associated Press» vorliegen. Anschliessend musste der Wachmann sogar eine Sonde von Jacksons Bein entfernen, über die eine weisse milchige Substanz in den Körper floss.

Der Herzspezialist Murray versuchte zudem, Fläschchen mit dem starken Betäubungsmittel Propofol zu verstecken. Beamte fanden diese aber später in einem geheimen Fach. Von den Säcken mit den Medikamenten fehlt bislang aber jede Spur. (ghd)

Er hat einiges zu erklären: Dr. Conrad Murray.- REUTERS

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