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Mackenzie Phillips wird in der Talkshow von Oprah Winfrey von ihren Gefühlen übermannt. (Screenshot YouTube)
In ihrem Kopf spielt sich seit 30 Jahren der gleiche Film ab. Aber Mackenzie Phillips versuchte, nicht hinzugucken. Will nicht sehen, wie sie mit ihrem Vater, «The Mamas and the Papas»-Chef John Phillips († 2001), Sex hat. Doch jetzt macht Mackenzie endlich die Augen auf und verarbeitet alles im Buch «High on Arrival» (Blick.ch berichtete). Oprah Winfrey verriet die 49-Jährige noch weitere Details ihrer inzestuösen Geschichte.
Von Anfang an waren Drogen im Spiel und Mackenzie schildert, sie sei aufgewacht, die Hose an den Knöcheln und ihren Vater neben sich schlafend. Sie weiss, dass es falsch ist, aber kann der Spirale nicht entkommen. Irgendwann habe sich daraus eine Beziehung im gegenseitigen Einverständnis entwickelt. John Phillips will mit seiner Tochter sogar fliehen, an einen Ort, an dem sie wie Mann und Frau zusammen leben können.
Mackenzie denkt im Nachhinein: «Ich hatte das Stockholm-Syndrom, habe mich in meinen ‹Entführer› verliebt.» Über ein Jahrzehnt teilen Vater und Tochter das Bett. Bis sie schwanger wird und nicht weiss, wer der Erzeuger ist: ihr Vater, oder ihr Mann? «Ich liess es abtreiben – danach durfte mich Papa nie mehr anfassen.»
Kurz vor Johns Tod konfrontiert sie ihn mit der Geschichte. «Wir müssen darüber reden, dass du mich vergewaltigt hast», sagt Mackenzie, doch John entgegnet: «Du meinst, als wir Liebe gemacht haben?»
Trotz allem will sie ihn nicht verurteilen. «Ich habe meinen Vater geliebt und das tue ich noch. Ich verstehe, dass er ein gequälter Mann war.»
Kein Verständnis zeigt dagegen Mackenzies Stiefmutter Genevieve Waite, die die Story als unwahr abstempelt und bekräftigt, ihr Mann sei niemals zu so etwas fähig gewesen. (aau)
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John Phillips 1980 mit seiner Tochter Mackenzie. (Getty Images)