«Ihre Musik ist total out» Street Parade mustert DJ Tatana aus

ZÜRICH - Trance-Musik wie DJ Tatana sie macht ist nicht mehr in Mode. Deshalb spielt die «Queen of Trance» dieses Jahr nicht mehr, es gäbe gar keine Bühne für sie.

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Sie war jahrelang das Aushängeschild der Street Parade: DJ Tatana (36). Doch dieses Jahr spielt die Queen of Trance weder auf einem Love Mobile, noch sonst irgendwo an einer Party im Rahmen des grössten Dancemusic-Events Europas. «Ich werde stattdessen am Seenachtsfest in Rapperswil meine Platten auflegen», sagt Tatana Sterba ganz enttäuscht. Und klagt: «Ich wurde von den Veranstaltern nicht mal angefragt.» Sie habe dem Verein Street Parade sogar extra einen neuen Track zugestellt – in der Hoffnung, dass dieser als Street-Parade-Hymne berücksichtigt werde. Gebracht hat es nichts.

«Wir setzen auf junge Trends», erklärt Street-Parade-Sprecher Stefan Epli (44) die Abfuhr. «Trance-Musik wie Tatana sie macht ist total out. Wir haben dieses Jahr nicht einmal eine Trance-Bühne, wo man sie hätte auftreten lassen können.» Ausserdem, so Epli weiter, habe Tatana zurzeit auch kaum Bookings, die eine Verpflichtung rechtfertigen würden. Und es gebe auch kaum mehr Clubs, die Trance-Musik programmieren. Aus demselben Grund habe man auch auf die Verpflichtung von Tatanas Branchenkollege, Trance-DJ Dave202, verzichtet. Aber: «Tatana hätte gerne ein eigenes Trance-Love-Mobile an den Start schicken können. Dies hätten wir sehr begrüsst», sagt Epli.

Das ist ein harter Schlag ins Gesicht der legendären Schweizer Djane: Tatana sorgte seit 15 Jahren regelmässig für Riesenstimmung, begeisterte an der Street Parade Hunderttausende Fans mit ihrer Musik. Auch ihre abgemischten Street-Parade-Compilations waren Garant für Platz eins in den Charts, verkauften sich mehrere Zehntausend Mal – wurden mehrmals mit Platin ausgezeichnet. Um so bitterer für die Zürcher Oberländerin, dass sich die neuen Compilations, die von weit weniger bekannten DJs gemixt wurden, als Ladenhüter erweisen.

Den Vorwurf, sie verfüge kaum mehr über Bookings, lässt Tatana nicht gelten: «Ich lege momentan hauptsächlich im Ausland auf», sagt sie. Vor kurzem sei sie in Peru, Indien, Asien und Deutschland aufgetreten. Tatana: «Ich hätte so gerne ein Heimspiel an der Street Parade gegeben.»

Daraus wird am 10. August nichts. Aber Rapperswil-Jona SG ist ja zum Glück nicht so weit weg.

Publiziert am 30.07.2013 | Aktualisiert am 31.07.2013
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Stefan Epli, Mediensprecher der Street Parade. play

Stefan Epli, Mediensprecher der Street Parade.

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