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Sie war schön und jung – und bis vor Kurzem auch erfolgreich. Brittany Murphy (32) lebte den klassischen Hollywood-Traum. Trotzdem liegt sie jetzt beim Gerichtsmediziner in Los Angeles, wo sie heute obduziert werden soll – trotz der Gegenwehr ihres Gatten.
Denn die Todesursache mag insofern «natürlich» sein – wie es der offizielle Befund konstatiert –, als dass keine Gewalt von aussen gewirkt hat. Dem Kampf in ihrem Innern soll die Schauspielerin jedoch mit Unmengen von Drogen und Medikamenten entgegengetreten sein.
Parallelen zu Heath Ledger
Wieder hat die Traumfabrik ein Talent verloren. Und wieder werden Abgründe sichtbar, die einen Menschen im verzweifelten Dilemma zwischen den Ansprüchen jener Scheinwelt und der eigenen Befindlichkeit zeigen. Erinnerungen an den verstorbenen Heath Ledger († 28, «The Dark Knight») werden wach. Nicht nur, weil beide Stars in der Blüte ihres Lebens dahinschieden. Doch im Gegensatz zum Australier, der seine Beziehungsprobleme mit Drogen und Medikamenten betäubte, kämpfte Murphy offenbar vor allem mit ihrem Selbstbild.
Kokain oder Operationen?
Eben erst hat sie eine Malteser-Hündin aus dem Tierheim adoptiert. Und in ihrem letzten Interview schwärmt sie: «Jetzt fehlt nur noch ein Kind». Doch die Hoffnung erfüllt sich nicht. Statt des Babys kommt der Tod. Am Sonntag erleidet Murphy beim Duschen einen Herzinfarkt (im BLICK). Jetzt rätselt Hollywood: Was ist die Ursache?
Murphy soll an Essstörungen gelitten haben, Freunde berichten von Medikamentenmissbrauch. Bereits früher kursierten Gerüchte über eine Kokainabhängigkeit. Tatsächlich ist Murphys Kampf mit sich selbst von blossem Auge sichtbar: Der pummelige Teenager aus «Clueless» verwandelt sich in eine sexy Blondine mit Schmolllippen, die 2009 als spindeldürres Skelett posiert. Das Resultat von krassem Kokainmissbrauch – oder vielen Schönheits-OPs?
Angeblich soll sich Murphy wie der King of Pop, Michael Jackson († 50), mehrfach Operationen unterzogen und die Schmerzen mit Vicodin betäubt haben. «Sie hatte definitiv ein Medikamentenproblem, wir haben sie angefleht, sich helfen zu lassen», sagt eine enge Freundin.
Zerbrach sie am Kampf mit ihrem Körper?
«Im Haus waren viele Rezepte», zitiert der Branchendienst «TMZ» einen Informanten. Murphy soll verschreibungspflichtige Pillen gegen Grippe-Symptome genommen haben. Kurz vor ihrem Tod habe sie über Unwohlsein geklagt und sich mehrfach übergeben müssen.
Fast scheint es, als hätte die harmlose Teenie-Komödie «Clueless» das fatale Ende seines Stars vorweggenommen. Eine Freundin: «Sie wollte nie wieder das fette Girl aus ‹Clue-less› sein. Sie hat aufgehört zu essen und nur noch Unmengen Kaffee getrunken.»