Hollywood-Star Marion Cotillard über Filmpartner Brad Pitt und ihr zweites Kind «Ich werde wohl etwas weniger arbeiten»

Hollywood-Star Marion Cotillard spricht über ihren neuen Film mit Brad Pitt, die Balance zwischen Arbeit und Mutterrolle und ihren Einsatz für die Umwelt.

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Wenn zwei attraktive Spione bei ihrer Mission ein Ehepaar spielen müssen – was geschieht dann? Klar, sie verlieben sich und heiraten wirklich. So jedenfalls die Story von «Allied». In dem neuen Hollywood-Drama sind Brad Pitt und Marion Cotillard das Paar, also drängen sich Erinnerungen an «Mr. and Mrs. Smith» auf, wo Pitt nach dem Dreh seine Film-Frau Angelina Jolie heiratete. Cotillard sieht die Parallelen nicht: «Unser Film ist keine Komödie, sondern eine tolle Love Story.»

Mit einem Co-Star, in den man sich leicht verlieben kann?
Marion Cotillard: Ein toller Filmpartner, ein unglaublich guter Schauspieler. Ich habe seine Filme gesehen und jedes Mal war er total anders. Seine Leistung ist beeindruckend. Mit so jemandem zu arbeiten, war ein Traum. 

Wie war Brad privat?
Wir haben uns erst bei den Proben kennengelernt. Er hat einen unglaublichen Drive und den unbändigen Willen, sich zu verbessern. Er ist ein sehr grosszügiger, offenherziger, gütiger Mann, der mit beiden Beinen auf der Erde steht.

Stimmt es, dass Sie ihm für den Film Französisch beigebracht haben?
Nein. Er liebt die französische Sprache, seine Familie und die Kinder sprechen sie. Ich habe ihm nur geholfen, den schwierigen französisch-kanadischen Akzent zu meistern. Das war sehr hart.

Marianne, die Sie in «Allied» verkörpern, ist eine starke Frau. Stark muss auch ein Hollywoodstar wie Sie sein. Weil Sie ständig im Rampenlicht stehen und mit Gerüchten konfrontiert werden – unter anderem dem einer Affäre mit Brad Pitt.
Ich wollte nie ein Hollywoodstar, werden, sondern immer nur Schauspielerin sein. Es war mein Traum, mich in eine andere Person zu verwandeln. Das ist so ein intensives, elektrisierendes Gefühl. Ich habe das Glück, mich mit anderen Menschen, die ich verehre, darüber austauschen zu können. Das inspiriert mich dazu, weiter zu machen.

Aber wie gehen Sie damit um, was auf Social Media über Sie geschrieben wird?
Cotillard ignoriert die Frage und schweigt.

Anders gefragt: Was stört Sie am meisten in Hollywood?
Ich neige dazu, nichts von vornherein abzulehnen. Hollywood ändert sich ständig und ich denke lieber darüber nach, wie ich damit umgehen soll.

Im Film muss Ihr Ehemann auf dem Dach schlafen – weil das in Casablanca so Sitte ist. Was halten Sie von dieser Tradition?
Das fand ich faszinierend. Dass zwei Menschen, die sich lieben, trotzdem eine gewisse Distanz wahren. Vielleicht, damit es nicht zu schnell zu intensiv wird.

In einer der dramatischsten Szenen bringen Sie mitten im Bombenangriff auf offener Strasse ein Kind zur Welt. Ist so etwas schwieriger zu spielen, wenn man Mutter ist?

Ja, weil ich dabei, um glaubwürdig zu bleiben, nicht zu viel und nicht zu wenig schauspielern durfte. Mit so etwas eigene Erfahrungen zu haben, hilft.

Sie haben verraten, dass Sie wieder schwanger sind. Gratuliere!
Dankeschön.

Wie hat die Mutterschaft Sie verändert?
Weniger verändert als weitergebracht: Bevor Marcel auf die Welt kam, bin ich völlig in meine Rollen eingetaucht. Ich ging oft sehr weit, um mich so tief wie möglich in den Part hineinzuversetzen – und das während des gesamten Drehs. Mit einem Kind geht das nicht: Mein Sohn hasst es schon, mich am Set mit Perücke zu sehen – weil ich dann eine andere Energie ausstrahle.

Ein zweites Kind wird es nicht einfacher machen.
Es wird sicher noch schwerer, die Balance zwischen Arbeit und Mutterrolle zu finden. Ich freue mich darauf, aber ich werde dann wohl etwas weniger arbeiten als zuletzt.

Sie sind seit neun Jahren mit dem französischen Schauspieler Guillaume Canet liiert. Wie ändert ein Kind eine Beziehung?
Das ist ja wieder eine extrem private Frage (lacht)! Wir sind sehr happy miteinander. Wenn du mit einem Menschen zusammen bist, der dich inspiriert, das Beste aus dir herauszuholen, dann ist es eine wunderschöne Erfahrung.

Worüber kann Marion Cotillard herzlich lachen?
Über seichte Komödien. Mein Lieblingsfilm ist «Stiefbrüder» mit Will Ferrell. Ich weiss, das klingt albern, aber ich sehe ihn immer wieder und kann dabei jedes Mal Tränen lachen.

Sie gehören zu den Stars, die sich für die Umwelt einsetzen.
Ja, das ist Teil meines Lebens, so wie es Teil des Lebens von jedem sein sollte. Wir leben ja alle auf dieser Erde. Ich bin mit Greenpeace und ein paar weiteren Organisationen dabei, die Menschen daran zu erinnern, wie viel Schaden auf unserem Planeten angerichtet wird. Es geht ja um unser aller Leben – um unser Überleben.

Publiziert am 19.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
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