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Dr. Conrad Murray ist der Arzt, dem Michael Jackson besser nicht vertraut hätte. Wie jetzt bekannt wird, hat er bewusst seine Aufsichtspflicht verletzt.
Zunächst hiess es, dass Murray, als er dem Sänger das Schlafmittel Propofol verabreicht hatte, eingeschlafen sei. Jetzt aber gesteht er gemäss «tmz.com», Jacko alleine gelassen zu haben – um zu telefonieren. Er verliess das Zimmer, nachdem er den 50-Jährigen in den Schlaf spritzte. Als Murray dann mit seiner Familie und den Angestellten seiner Praxis sprach und zu Jackson zurückkehrte, fand er ihn bereits leblos vor.
Eine Frage bleibt demnach im Raum stehen: Hätte der King of Pop gerettet werden können, wenn Murray bei ihm geblieben wäre?
Im Verhör mit der Polizei sagte der Doktor, dass er sich keiner Schuld bewusst sei. Er habe ihm schon seit Jahren das Medikament gegeben und nie gab es Schwierigkeiten. Auch wusste er nichts von Sucht-Problemen des Sängers, als dieser den Mega-Konzerten in London zustimmte.
Die Ermittler sehen dies jedoch anders und betrachten Murray als ihren Hauptverdächtigen. So fanden sie erst vor kurzem einen immensen Vorrat an Propofol, versteckt in Jacksons Haus. Auch gibt es Hinweise darauf, dass Murray noch ein viel grösseres Lager mit dem Narkosemittel besitzt. Nur wo, ist noch nicht klar. Murray droht eine Anklage wegen Totschlags. (mky)
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Die Schlinge um Murrays Hals wird immer enger. (REUTERS)
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