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Bushido wollte nicht mehr leben. (RDB)
Die «Bunte» hat für einmal die harte Schale von Bushido geknackt. Und hervor kommt der weiche Kern des Rappers. Der 30-Jährige erzählt, dass er seinem Leben ein Ende setzen wollte. Aus Verzweiflung über das Schicksal seiner Mutter, bei der die Ärzte Anfang 2008 Brustkrebs diagnostiziert hatten. Bushido bekam Depressionen und Migräneanfälle, musste seine Tour abbrechen.
«Ich war am Ende, hatte genug von diesem Leben», gibt er zu. Nur sein Glaube hält Bushido letztlich davon ab, Selbstmord zu begehen. Das «One-Way-Ticket zur Hölle» wollte er schliesslich doch nicht lösen. Denn das hiesse: «Keine Chance mehr auf das Paradies. Also war das keine Option für mich.»
Stundenlang sei er alleine auf dem Boden in seinem Zimmer gesessen, habe durch das offene Fenster in den Himmel gestarrt und mit Gott geredet. Nach Bushido-Art kurz zusammengefasst: «Meine Psyche war wirklich im Eimer.»
Die Musik bringt ihn schliesslich wieder auf den rechten Weg, holt ihn ins Leben zurück. «Ich habe mich abgelenkt, viel Party gemacht und meine Freundin kennen gelernt. Seither bin ich psychisch stabil.» Und seiner Mutter geht es auch wieder gut. (aau)