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Raquel Alvarez (23) will ihren hübschen Kopf nicht nur zum Posen brauchen. Sondern auch für didaktische Zwecke. Und sie nimmt kein Blatt vor den Mund.
In kleinen Dörfern rund um Brasilien betreibt das Berner Model Aufklärungsarbeit – und sträubt sich auch nicht vor heiklen Themen.
Frisch von der Leber weg erklärt sie jungen Mädchen, wie das denn so geht mit Gummi und Co.
Neu-Brasilianerin Raquel sagt über ihr soziales Engagement: «Meine Haushälterin hat mir von einem 13-Jährigen Mädchen erzählt, das ungewollt schwanger wurde. Man vermutete, sie sei von ihrem Freund missbraucht worden.» Es habe sie furchtbar aufgeregt, dass die Leute trotzdem das Mädchen und nicht den um 11 Jahre älteren Freund als Täter hingestellt hätten.
Nun steht Raquel den Teenagerinnen gemeinsam mit einer Freundin Red und Antwort: «Wir wollen ihnen eine ‹mütterliche› Freundin sein», sagt sie gegenüber Blick.ch.
Lediglich ein Problem hat die schöne «Germanys Next Topmodel»-Finalistin zurzeit. Wo können diese Treffen statt finden? Denn den Dorfgeistlichen passt die Aufklärung gar nicht in den Kram: «Das Gemeindezentrum gehört zur Kirche. Doch die Kirche hat Angst davor, wir könnten mit unseren Informationen gegen ihre Werte verstossen.»
Doch eine Alvarez steckt wegen so was nicht gleich den Kopf in den Sand. Sie sucht lieber nach Lösungen: «Hier in Rio mangelt es nicht an Problemfällen. Wir planen noch weitere Projekte.»