George Michael (†53) soll heimlich gegen Heroinsucht gekämpft haben «Es ist erstaunlich, wie lange er gelebt hat»

Er kämpfte jahrelang gegen die Sucht, wollte seine Dämonen im vergangenen Jahr in einer Privatklinik in Zürich besiegen. Vergebens: In den Monaten vor seinem Tod soll George Michael (†53) heimlich gegen seine Heroinsucht gekämpft haben.

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Wie schlimm stand es wirklich um George Michael (†53)? Millionen von Fans trauern nach seinem plötzlichen Tod um die britische Pop-Ikone, die seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen und Drogensucht kämpfte. Nach eigenen Angaben rauchte Michael, der sich im vergangenen Jahr in einer Privatklinik am Zürichsee in Entzug begab, bis zu 25 Joints täglich – doch wie der «Telegraph» nun schreibt, griff er auch in den letzten Monaten seines Lebens zu härteren Drogen: Der Wham!-Star soll im letzten Jahr heimlich mit einer Heroinsucht gekämpft haben.

«Er konsumierte Heroin»

Eine Quelle verriet der Zeitung, dass der Sänger wegen einer Überdosis ins Spital eingeliefert werden musste. «Er wurde mehrmals in den Notfall gefahren. Er konsumierte Heroin. Es ist erstaunlich, wie lange er gelebt hat», so der Insider. Herzstillstand, an dem der Musiker gemäss seinem Manager verstorben ist, sei eine häufige Todesursache bei Heroinsüchtigen.

Knast, Kollaps, Sucht

Gegen seine Drogensucht kam Michael einfach nicht an: Vor drei Jahren fiel der Sänger aus einem fahrenden Range Rover auf die Autobahn und blieb praktisch unverletzt. Weshalb er aus dem Wagen fiel, den sein Chauffeur steuerte, weiss bis heute niemand. 2010 fuhr er unter schwerem Drogeneinfluss mit seinem Auto in ein Fotogeschäft – und wurde zu acht Wochen Haft verurteilt. In der Zürcher Klinik, wo er gemäss «Telegraph» wegen seiner Crack-Sucht behandelt wurde, wollte er endlich gesund werden. Doch vor einem Jahr musste er nach einem Kollaps erneut ins Spital gebracht werden.

«Einfacher Zugang zu Drogen» war Ursache seiner Probleme

PR-Profi Gary Farrow war ein enger Freund und Berater des «Careless Whisper»-Stars – und sagt nun gegenüber «The Sun», dass Drogen den Untergang des Künstlers bedeuteten. «Ich glaube, dass der einfache Zugang zu Drogen die Ursache für seine Probleme waren», so Farrow. «Ich dachte immer, dass George zu schlau ist, um sich auf illegale Substanzen einzulassen. Aber sobald dich die Krankheit im Griff hat, ist es schwer, dagegen zu kämpfen.»

In welcher Verfassung sich George Michael kurz vor seinem Tod befunden habe, wisse er nicht. «Nach dem Entzug durfte er niemanden sehen», sagt Farrow. «Die Welt hat nicht nur einen Superstar verloren, sondern auch einen liebevollen, warmherzigen Mann.» (kad)

Publiziert am 27.12.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017
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