Früherer Ferrari-Boss zu Schumi «Ich habe keine guten Nachrichten»

Über zwei Jahre sind seit Michael Schumachers Unfall in den französischen Alpen vergangen. Seither rätselt die Welt über seinen Gesundheitszustand. Eine Aussage von Schumis Ex-Chef gibt jetzt neuen Grund zur Sorge.

Ein Bild aus einer glücklicheren Zeit: F1-Pilot Michael Schumacher und Ferrari-Boss Luca di Montezemolo bei der Vorstellung des neuen Rennwagens für die Saison 2006. play

Ein Bild aus einer glücklicheren Zeit: F1-Pilot Michael Schumacher und Ferrari-Boss Luca di Montezemolo bei der Vorstellung des neuen Rennwagens für die Saison 2006.

Getty

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Jolie und Pitt im Sorgerechtsstreit Brad darf die Kinder nicht sehen!
2 Brad Pitt im Visier des FBI Wollte Maddox Angelina beschützen?
3 Das ist kein Wet-T-Shirt-Contest Haben Katie Price' Brüste ein Leck?

People International

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
13 shares
18 Kommentare
Fehler
Melden

Zusammen erlebten sie in der Formel 1 die grössten Erfolge. Michael Schumacher (47) und der frühere Ferrari-Boss Luca di Montezemolo sammelten zu Beginn des Jahrtausends reihenweise Weltmeistertitel und wurden auch privat zu Freunden. Seit dem Unfall hadert der Italiener mit Schumis Schicksal.

Di Montezemolo, heute Chef der Fluggesellschaft «Alitalia», sagt im Gespräch mit dem Journalisten Giovanni Floris: «Das Leben ist manchmal verrückt. In seiner Karriere hat er nur einen Unfall gehabt. Das war damals unser Fehler und nicht seiner.»

«Es stimmt nicht, dass Michael ein leichtsinniger Skifahrer war»

Zur momentanen Verfassung von Schumacher macht Di Montezemolo wenig Hoffnung: «Ich habe keine guten Nachrichten. Ich weiss aber immer, wie es ihm geht.» Mehr will der 68-Jährige nicht verraten. «Leider hat ihn ein zufälliger Unfall auf den Skiern zerstört. Es stimmt nicht, dass Michael ein leichtsinniger Skifahrer war. Auch abseits der Piste war er immer vorsichtig.»

Das Umfeld von Schumi hält sich weiter bedeckt zu diesem Thema. Auf Anfrage der deutschen Zeitung «Bild» wollte das Management die Aussagen von Di Montezemolo nicht kommentieren.

Michael Schumacher war am 29. Dezember 2013 in Méribel (F) in den Ski-Ferien schwer verunfallt. Nach Monaten im künstlichen Koma und einer Reha-Behandlung in Lausanne lebt der siebenfache Formel-1-Weltmeister inzwischen wieder in seinem Haus in Gland am Genfersee. (cat)

Publiziert am 05.02.2016 | Aktualisiert am 14.05.2016
teilen
teilen
13 shares
18 Kommentare
Fehler
Melden

18 Kommentare
  • Daniela  Engeli 05.02.2016
    Wer kann sich noch an Reinhold Roth erinnern ? - Leider ist der Zustand von Michael Schumacher schlechter, als der von Reinhold Roth... Und es kann nicht damit gerechnet werden, dass sich das ändert.

    .
  • Peter  Kühne aus Baden
    05.02.2016
    auch ein schummel schummi hat abseits der piste nichts verloren. wenn das einem normal bürger passiert, schreit kein hahn danach. und nur weil er etwas schnell im kreis gefahren ist als andere. für seine familie tut es mir zwar leid. aber ansonsten hab ich da wenig mitleid.
    • Martin  Gebauer aus Stäfa
      05.02.2016
      Ich fahre seit Jahren abseits der Pisten. Abgesehen von der Lawinengefahr besteht für einen geübten Skifahrer kein zusätzliches Risiko. Im Gegenteil, da sich auf den überfüllten Pisten massenhaft sich selbstüberschätzende und besoffene Idioten tummeln, ist die Gefahr eines Zusammenstosses auf der Piste eine viel grössere Gefahr.
    • daniel  koch 05.02.2016
      @Herr Gebauer, da frage ich mich aber welches die grösseren Idioten sind... Ihr fast zynisches "abgesehen von der Lawinengefahr" ist gleich idiotisch, weil Sie damit auch andere in grosse Gefahr bringen könnten! Unschuldige noch dazu! Mal darüber nachdenken ;-)
    • Urs  Steiger , via Facebook 05.02.2016
      @P.Kühne: Ich habe noch nie eine F1 Strecke gesehen die einen Kreis darstellt und das mit dem "Schummel" hat hier nichts verloren !
  • Stefan  Globus 05.02.2016
    Jeder hat das Recht seine Privatsphäre zu schützen und das müssen die neugierigen 0815 Leser auch lernen!
  • Felix  Frei aus Uster
    05.02.2016
    Auch abseits der Piste vorsichtig? Frage mich oft, wozu sich die Angestellten der Bahnen solche Mühe geben, Pisten zu markieren und um die Leute so sicher fahren lassen zu können. Man fährt einfach nicht abseits der Pisten!
  • Victoria  Zimmerer 05.02.2016
    Ich kann beide Seiten verstehen. Die Menschen wollen natürlich wissen wie es ihm geht. Und die Familie will ihn und sich schützen und ihm die Ruhe geben die er wohl brauchen wird. Aber ich glaube nicht dass er je komplett genesen wird...

    Tragisch in sovielen Rennen passiert nichts schlimmeres und beim Familienskifahren schlägt das Schicksal grausam zu...
    Das Leben ist eben unberechenbar und kann sich von jetzt auf gleich ändern.