Eva Mendes im exklusiven BLICK-Interview: «Simulierten Sex vor der Kamera lehne ich ab!»

Hollywood-Star Eva Mendes über ihr Latino- Temperament, den Hund George und überflüssige Nacktszenen.

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Alle Fans interessiert es brennend, doch über ihr Liebesleben will Eva Mendes (39) einfach nicht sprechen. Das Problem: In ihrem neuen Film «The Place beyond the Pines» (ab 13. Juni im Kino) spielt ihr Lebensgefährte Ryan Gosling (33) auch Evas Leinwand-Lover. Sie haben sogar ein Kind zusammen.

BLICK: Da liegt doch die Frage nahe …
Eva Mendes:
Halt! Stopp! Sie können sich die Mühe sparen. Ich werde nicht über Parallelen sprechen. Mein Privatleben ist mir heilig.

Ist das auch der Grund dafür, dass es im Film keine heissen Liebesszenen zwischen Ihnen und Ryan gibt?
Nein. Ich lehne simulierten Sex vor der Kamera generell ab. Weil ich ihn einfach nicht für notwendig halte. Ich habe in Filmen schon ein paar andere Sachen gemacht, die in diese Richtung gingen. Aber nur, wenn es wirklich der Handlung diente.

Auch nackt zeigen Sie sich nur sehr selten.
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, weil alles andere einfach unrealistisch wäre. Aber nur mal so die Brüste zeigen – das muss nicht sein.

Im Film lassen Sie sich von einem Bad Boy verführen. Was ist denn die Faszination, die man als Frau für diese Sorte Mann verspürt?
Da fragen Sie die Falsche. Ich konnte mit Bad Boys nie etwas anfangen. Natürlich verstehe ich, dass es manche Frauen aufregend finden. Vielleicht, weil sie von ihrem Alltag gelangweilt sind. Das trifft aber auf mich nicht zu.

Der aktuelle Mann in Ihrem Leben hat also keine Bad-Boy-Allüren aufzuweisen.
Das ist wieder so eine Trickfrage. Aber in die Falle tappe ich nicht. Wollen Sie sonst noch etwas wissen?

Sie parieren das jetzt gerade wieder mit Ihrem bezaubernden Lächeln. Gibt es auch etwas, was Sie aus der Fassung bringen kann?
Alles (lacht)! Mein Lächeln ist meine Mauer. Ansonsten kann man bei mir jede Gefühlsregung sofort am Gesicht ablesen. Schmerz, Frust, Verwirrung. Meine Familie und Freunde machen sich darüber ständig lustig. Ich muss wirklich noch lernen, wie ich ein Pokerface bekomme.

Explodieren Sie manchmal?
Soll das ein Scherz sein? Mein aufbrausendes Temperament wurde mir in die Wiege gelegt. In meiner Familie sind alle so, Meinungsverschiedenheiten werden grundsätzlich laut und impulsiv ausgetragen. Niemand hält mit seinen Gefühlen zurück. Und egal, wie sehr die Fetzen fliegen, danach ist alles wieder im Reinen.

Im nächsten Jahr feiern Sie einen runden Geburtstag. Machen Sie sich Gedanken darüber wie es ist, 40 zu sein?
Für mich ist Alter wie Berühmtheit. Andere machen darum einen Riesenaufstand – man selber verändert sich nicht.

Also keine Angst vorm Älterwerden?
Nein, im Gegenteil. Ich bin total happy, dass ich noch auf diesem Planeten sein darf und gesund bin.

Im Film spielen Sie eine alleinerziehende Mutter. Wie bereitet man sich auf so einen Part vor?
Ich habe mit meiner Mutter und ein paar Freundinnen gesprochen, die Kinder haben. Sie gaben mir eine Menge guter Tipps, damit ich authentisch rüberkomme.

Wie war denn Ryan so als Vater?
Clevere Frage! Die Antwort: Richtig gut. Er liebt Babys, und es war so süss zu sehen, wie er mit unserem Filmsohn gespielt hat. Aber bevor Sie weiter probieren, mehr sag ich zu dem Thema nicht!

Sie mussten für Ihre Rolle als alleinerziehende Mutter drastisch abmagern. Von Ihren berühmten Kurven ist nicht mehr allzu viel zu sehen.
Gott sei Dank habe ich die verlorenen Pfunde schon fast alle wieder drauf. Ich mag diesen Dünn-Look überhaupt nicht.

Schliesslich haben Sie ja auch einen Ruf als sexy Latina zu verlieren.
Sexy ist nur eine Seite von mir. Ich habe auch noch eine witzige, eine dramatische und eine eigentümliche Seite. Ich finde es unfair, nur für mein Aussehen bewertet zu werden.

Wie wichtig ist Ihnen gutes Aussehen bei Männern?
Genauso unwichtig. Ich brauche keinen langweiligen Schönling. Es würde mich nerven, mit jemandem zusammen zu sein, der sich ständig im Spiegel betrachtet. Ein wahrer Mann hat das nicht nötig.

Sorry, aber das verführt noch einmal zu einer Trickfrage. Ryan hat in einem Interview gesagt, dass er die Liebe seines Lebens gefunden hat. Kennen Sie sie?
Das will ich doch stark hoffen (lacht).

Er meinte damit George.
Ah, unseren Hund. Stimmt, George ist wundervoll!

Alle Kommentare (1)

  • Sven  Christen , via Facebook
    He Dierk der letzte Satz war echt fies! ;- Ist ja auch langweilig wenn so ein "Sternchen" nichts pirvates erzählen will.
    • 24.03.2013
    • 19
    • 8

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