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Haare ex in the City
Sieben Monate nach dem Tod Michael Jacksons droht dem Leibarzt des Popsängers nun eine Anklage wegen Totschlags. Die Ermittlungen nach dem für die Öffentlichkeit völlig unerwarteten Tod des «King of Pop» seien abgeschlossen, berichten amerikanische Medien am Samstag.
Die Anklage gegen den Kardiologen Conrad Murray dürfte bereits in wenigen Wochen folgen und wahrscheinlich auf Totschlag lauten, heisst es unter Bezug auf Ermittlerkreise. Murray hatte dem 50- jährigen Jackson am frühen Morgen des 25. Juni etliche Beruhigungsmittel gegeben, die dem Star zum Verhängnis wurden.
Der Arzt hatte Jackson wohl auf dessen Drängen zahlreiche Tabletten gegen seine Schlafstörung verabreicht und ihm anschliessend auch noch das Narkosemittel Propofol gespritzt. Bald darauf erlag der Sänger einem Herzstillstand. Nach dem amtlichen Ergebnis der Gerichtsmedizin war eine «akute Vergiftung» mit Propofol die Ursache des Herzversagens.
Noch ist allerdings keine Anklage erhoben. «Wir haben noch kein laufendes Verfahren», zitiert die «Los Angeles Times» eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Anklagevertreter würden noch die von der Polizei gesammelten Fakten prüfen. Einen Entscheid, Murray anzuklagen, gebe es noch nicht.
Murray behandelt seit einigen Wochen in der Armstrong-Klinik von Houston (Texas) wieder Patienten. Dort hatte er als Kardiologe gearbeitet, bis er im Frühling die Stelle als Jacksons Leibarzt übernommen hatte. Seine Aufgabe sollte darin bestehen, den Sänger auf die Konzertreihe «This Is It» ab Mitte Juli in London vorzubereiten und ihn dafür fit zu halten. (SDA)
Dr. Conrad Murray, war seit Frühling 2009 Michael Jacksons Leibarzt.- Keystone/Houston Chronicle
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