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Dr. Conrad Murray betreute Michael Jackson in medizinischen Fragen, sollte ihn zu seinen Konzerten nach London begleiten. Er war sein persönlicher Arzt und zudem ein Spezialist für Herzerkrankungen. Er war da, wenn er ihn brauchte. Auch am Donnerstag, als plötzlich Jackos Herz aufhörte zu schlagen. Murray versuchte, ihn ins Leben zurückzuholen. Doch leider vergebens.
Selbst die herbeigerufenen Sanitäter können nichts mehr ausrichten. Weil Murray aber darauf besteht, den Sänger trotzdem noch im Spital zu reanimieren, bringen ihn die Notärzte ins UCLA Medical Center. Dort wird Jackson schliesslich für Tod erklärt.
Die Polizei wollte mit dem Mann reden, der Jackson zuletzt lebend gesehen hatte. Doch der war wie vom Erdboden verschwunden. Sein BMW, der vor Jackos Haus parkiert war, musste abgeschleppt werden.
Stunden vergingen ohne eine Spur. Dann plötzlich tauchte er auf. Bisher hatten die Beamten aber nicht die Gelegenheit, mit dem Doktor zu sprechen. Denn viele Fragen sind ungeklärt: Wieso tauchte Murray unter? Wieso konnte er ihn nicht mehr reanimieren. Wieso wollte er, dass Jackson noch ins Spital gebracht wird, obwohl schon die Notärzte keine Lebenszeichen mehr feststellten? Welche Rolle spielte Murray in Jacksons allerletzten Momenten?
Was genau passierte, wird noch ans Licht kommen. Eines aber steht gemäss einem ersten Autopsie-Bericht fest: Jacksons Körper wies keine Anzeichen von Gewalteinwirkung auf. Die genaue Todesursache kann aber frühestens in sechs bis acht Wochen ermittelt werden. (mky)
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Dr. Conrad Murray muss viele Fragen beantworten. (Keystone/Houston Chronicle)