Gutes Essen beim Italiener mit Kollegen, dann kam der Tod. So sahen die letzten Stunden von Entertainer Dirk Bach aus.
Um 14 Uhr schliesst Dirk Bach (†51) letzten Sonntag, 30. September die Tür seines Zimmers Nummer 436 der Clipper Garden Lodge in Lichterfelde, Berlin. Er sollte sie nie mehr öffnen. Doch was er hat in den letzten Stunden vor seinem Tod erlebt?
Laut «Bild» trifft sich Bach am Sonntag mit Kollegen seines Theaterstücks «Der kleine König Dezember» zum Mittag beim Italiener «La Castellana» in Berlin. Bach bestellt Rindsfilet «Madagascar» mit Pommes, dazu eine Apfelschorle. Kellner Bruno Palermo wundert sich nicht nur über Bachs Fleischbestellung (er war Vegetarier), sondern auch über seinen Zustand. «Er kam mir sehr erschöpft, müde vor», sagt er aus.
Dies wird auch Bachs Regisseur Lorenz Christian Köhler einen Tag später der Polizei bestätigen. Nach dem gemeinsamen Essen kehrt Bach zurück in sein Zimmer. Er ahnt nicht, dass er es lebendig nicht wieder verlassen wird. 25 Stunden später wird er dort tot aufgefunden.
Montag-Nachmittag, 16 Uhr: Dirk Bach ist nicht zur Theaterprobe erschienen. Regisseur Köhler fährt zur Wohnung seines Hauptdarstellers, lässt mit Hilfe des Hausmeisters das Magnetschloss des Zimmers öffnen – Bach liegt tot im Flur. Im Badezimmer werden Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Cholesterinsenker gefunden.
Mögliche Todesursache: Herzversagen. Fremdverschulden? Ausgeschlossen. Die Polizei kann nachträglich die Daten des Kartengerätes der Zimmer-Tür auslesen: Diese war bis zum Auffinden Bachs nicht mehr geöffnet worden. (jut)
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