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Der Richter verdonnerte den Sänger zu 5 Jahren Bewährung, einem Jahr Therapie gegen häusliche Gewalt und 1400 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Diese wird darin bestehen, dass Chris in seinem Heimatstaat Virginia Häuserwände von Graffitis säubert und Autos wäscht. Wer also schon immer mal sein Auto von einem Popsternchen poliert haben wollte, sollte sich auf den Weg an die amerikanische Ostküste machen und sich bei Chris in die Schlange reihen.
Der Richter hat – übrigens gegen den Willen Rihannas – auch verfügt, dass Chris während den fünf Jahren mindestens 100 Meter Abstand zu Rihanna wahren muss. Ausser die beiden sind am gleichen Musikindustrieanlass eingeladen, dann darf er sich bis auf 10 Meter heranwagen. Auch verboten sind E-Mails, SMS oder Telefonanrufe, sonst wandert Chris hinter Gitter.
Geschichte der Gewalt
Chris Brown und Rihanna sind sich schon vor dem Vorfall vom 8. Februar, als er nach den Grammy Awards seine Freundin übel verprügelte, mehrmals in die Haare gekommen. Während der Gerichtsverhandlungen sind mindestens zwei weitere Vorfälle ans Licht gekommen. So hatte etwa drei Monate vor dem Prügelabend nach den Grammy-Awards Rihanna ihren Chris in Europa geohrfeigt, worauf dieser sie gegen eine Wand stiess.
Und nur einige Wochen später kurvten die beiden auf Barbados in den Ferien mit einem geliehenen Range Rover durch die Gegend, als Chris wutentbrannt den Wagen anhielt, aus dem Auto sprang und beide Fenster auf der Fahrer- und der Beifahrerseite zertrümmerte. Verletzt wurde dabei ausser dem Range Rover allerdings niemand.
Im Februar folgte dann Chris Attacke auf Rihanna, die ihn als Prügel-Chris weltberühmt werden liess und ihm das Gerichtsurteil eingebrockt hat, das ihn die nächsten fünf Jahre mindestens einen Steinwurf weit von Rihanna trennt. Aber wir wollen ihn damit nicht noch auf Ideen bringen… (gmu)
Ein reumütiger Chris Brown vor dem Gericht in Los Angeles.- Keystone