Grosse Retrospektive ihres Ex-Lovers Basquiat in der Fondation Beyeler erwartet Madonna in Riehen

  • Publiziert: 07.05.2010, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Kaye Anthon

Kunst trifft auf Musik! Megastar Madonna (51) will die «Basquiat»-Ausstellung besuchen.

Ein Megastar in Riehen BS! Am nächsten Sonntag startet die Retrospektive des weltberühmten Neoexpressionisten Jean-Michel Basquiat (1960–1988) in der Fondation Beyeler. Tags zuvor ist im engsten Kreis eine Vorbesichtigung der einmaligen Kunstausstellung geplant – mit prominente Gästen aus dem In- und Ausland: Basquiats Schwester Lisane, sein Vater Gérald, sein langjähriger Galerist und Freund, der Schweizer Bruno Bischofberger (70) werden anwesend sein – und voraussichtlich auch Pop-Ikone Madonna (51).

BLICK weiss: Die Fondation Beyeler hat die Sängerin eingeladen. Und sie hat zugesagt. Offiziell will Catherine Schott (42), Sprecherin der Fondation Beyeler, Madonnas Besuch weder bestätigen noch dementieren. Zu BLICK sagt sie lediglich: «Madonnas möglichen Besuch in der Fondation Beyeler möchten wir nicht kommentieren.»

Die geniale Entertainerin und der jung verstorbene Künstler: Die beiden verbindet eine stürmische Liebesbeziehung! Von 1982 bis 1983 waren sie ein Paar. Madonna stand damals am Anfang ihrer Karriere. Basquiat war ein Intimus von Pop-Künstler Andy Warhol (1928 bis 1987), mit dem auch Madonna befreundet war.
Sie liebten und stritten sich, befruchteten sich aber auch kreativ. Madonna zog sogar in sein Loft an der Crosby Street in New York, wo sie sich gemeinsam für Fotografen ablichten liessen. 1982 malte Basquiat ein Bild, auf dem Madonnas Name steht. Seine Ex-Freundin Suzanne Mallouk erklärt in einem später entstandenen Dok-Film Basquiats Inspiration dazu: «Madonna und ich hatten heftigen Streit, er malte das Bild ‹A Panel of Experts›, darauf ist unser Zickenkrieg abgebildet.»

Madonna gehört noch heute zu Basquiats grössten Fans

Ihre Liebe war stürmisch – und kurz! Anfang 1983 beendete Madonna die Beziehung. Grund: Basquiats steigender Drogen-Konsum. Fünf Jahre später stirbt er an einer Überdosis Heroin und Kokain. Bis zu seinem Ende bleibt sie aber in engem Kontakt mit dem charismatischen wie auch selbstzerstörerischen Maler. Und sie gehört noch heute zu seinen grössten Fans.

Madonna sammelt seit zwanzig Jahren Kunst. Sie besitzt Werke von Frieda Kahlo (1907–1954), Pablo Picasso (1881–1973) und Fernand Leger (1881–1955). Über ihre Leidenschaft sagte sie einst: «Kunst ist mein geheimer Garten, meine Passion, mein Lohn und meine kleine Sünde.»

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