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Ende der Woche will die Polizei das Untersuchungsergebnis im mysteriösen Todesfall Michael Jackson bekannt geben. Doch aus Ermittlerkreisen sickern schon jetzt Neuigkeiten durch: So bestätigt ein Insider laut «CNN», dass sich die Hinweise verdichten, das Betäubungsmittel Propofol habe zu Jackos Herzstillstand geführt. Und dieses habe ihm sein Hausarzt, Dr. Conrad Murray (51), gegen Mitternacht gespritzt.
Murray hat Jackson regelmässig mit Propofol versorgt, damit der Sänger einschlafen konnte. Dabei sei das Mittel zu diesem Zweck überhaupt nicht bestimmt.
Laut «TMZ» gehen die Ermittler ausserdem davon aus, dass der Arzt nicht aufgepasst habe, nachdem er die tödliche Dosis verabreicht hatte. Die Polizei verdächtigt Murray, eingeschlafen und erst aufgewacht zu sein, als Michaels Herz schon nicht mehr schlug.
Für Murray wird die Luft immer dünner. Letzte Woche stürmten Beamten mit Durchsuchungsbefehl seine Praxis, beschlagnahmten eine Computer-Festplatte und eine Adressdatei sowie Rezepte, Rechnungen und Medikamente.
Der Arzt wird offiziell als Verdächtiger geführt, eine Anklage liegt derzeit aber noch nicht vor. Zu den neuen Anschuldigungen sagt Murrays Anwalt Edward Chernoff, er werde sich nicht zu Gerüchten, Unterstellungen oder ungenannten Quellen äussern.
Der «King of Pop» hatte am 25. Juni einen Herzstillstand erlitten. Sein Arzt war bei ihm, konnte ihn jedoch nicht wiederbeleben. Die Polizei fand in Jacksons Villa zahlreiche Medikamente, darunter Propofol. An Jacksons Körper wurden Einstichstellen gefunden, die auf intravenöse Verabreichung von Drogen oder Medikamenten hindeuten. Experten zeigten sich überrascht von der Menge der Medikamente: «Das ist genug, um einen ganzen Schwarm von Zombies umzuhauen», sagte ein Arzt. (SDA/aau)
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Welchen Anteil hat Dr. Conrad Murray an Michael Jacksons Tod? (Keystone/Houston Chronicle)
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